Mittwoch, 24. Januar 2018

Angst vor Wahrheit bei Pferdefachpresse - der Satire zweiter Teil




Im letzten Blogbeitrag habe ich die Zeitung HORSEMAN satirisch aufs Korn genommen, weil die wohl entweder einen Duden oder einen Rechenschieber benötigen. Heute schauen wir uns an, ob Reiterrevue und Mein-Pferd besser zählen bzw. den Duden bedienen können.

Bei der Reiterrevue hat auch irgendein Informant den Unterschied zwischen Steigen und Sturz nicht auf die Kette bekommen, aber die waren ja - im Gegensatz zum HORSEMAN - nicht dabei und müssen sich auf das verlassen, was man denen sagt. Immerhin hat die RR-Journalistin inkognito einen Kurs bei Peter Pfister besucht. Aber dient es wirklich der Wahrheitsfindung, wenn man NACH so einem Vorfall einen Kurs besucht, wenn das Konzept unmittelbar nach dem tödlichen Sturz des Pferdes doch umgestellt wurde? Die Öffentlichkeit hat nichtsdestotrotz ein Recht darauf zu erfahren, was genau in Leichlingen geschehen ist.

Für den Bericht in der MEIN PFERD wurden wohl allen Beteiligten die gleichen Fragen vorgelegt. Die darauf abgegebenen Statements wurden genauso abgedruckt wie der Befragte sie niedergeschrieben hat - inklusive einiger Interpunktionsfehler. Einordnen von Fakten als Aufgabe der Fachpresse? Pustekuchen. Pfister und der Trainer, der am Ende das Video, das aus drei dann wieder eine 13 gemacht hat, auf Facebook geteilt hat, sollten noch zwei individuelle Fragen beantworten und das waren ja wohl Suggestivfragen (die erwartungsgemäßen Antworten zitiere ich im PR-Analyse-Teil). An dieser Stelle ist festzuhalten, dass MEIN PFERD Pfister damit einen Bärendienst erwiesen hat. Der stand nach dem Bericht nämlich da als jemand der sagt: "Alle sind Schuld, nur ich nicht" ... [WEITERLESEN]



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