Freitag, 24. Mai 2019

Geheimnis gelüftet: Frage nach dem Warum im Kinostart zum Pfister-Pferdemann-Film geklärt

Vorab lesen: Pferd in den Tod trainiert und Strafbefehl: Pfister zu Geldstrafe verurteilt

Danke für die Werbung für meine Videos ... aber Schlechtmachen
wäre es, wenn man Lügen verbreitet - mache ich gar nicht ;)
Ich bin berühmt, das sagen zumindest meine Hater (verwechseln öffentlich mit Person der Zeitgeschichte), die ich mir seit etwa einem Jahr leiste und die kräftig meinen Youtube-Kanal pushen, indem sie einen eigenen Kanal gründen, wo es - zumindest am Anfang - ausschließlich um mich ging ... wow, bin geplättet. Besser Hater als gar keine Fans ...

Das ist natürlich Spaß: Mich erreichen fast täglich Mails und PNs, wo man mich bittet, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Doch fast genauso viele Screenshots werden mir ebenfalls zugesandt, wo man mir alles Mögliche unterstellt, insbesondere über meine angeblichen Beweggründe (links).

Meine Hater können nämlich Gedanken lesen und wissen, dass ich meine Kritik nur deswegen äußere, um Aufmerksamkeit zu erregen, Kunden zu gewinnen oder einfach für mein Ego. Ja, nee, is klar, würde Atze Schröder da sagen. Denn eigentlich muss man doch eher damit rechnen, Kunden zu verlieren oder zu verschrecken, wenn man sich des "Kapitalverbrechens Kollegenschelte" schuldig macht. Mal abgesehen von den Konsequenzen, die ich u.a. in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" beschreibe: Rauswurf aus Facebook-Gruppen, Klagen (Urteil in Sachen Bernd Hackls Verlag: HIER), Verleumdung meiner Person und, und, und ... Peter Pfister behauptet sogar, ich würde ihn nur kritisieren, um Kasse zu machen, weil ich ja auf meine Bücher verweise - ja, Mensch: Was macht es für einen Sinn journalistische Bücher (die übrigens der Wahrheit verpflichtet sind) zu schreiben, wenn die niemand liest? Aber egal: Wer würde all das erdulden, wenn er nicht zu 100 Prozent von dem überzeugt ist, was er tut?

Auch in diesem Buch geht es u.a. um Peter Pfister und Bernd
Hackl, derzeit nur bei mir erhältlich, weil das MMO 
Books-on-demand gerichtliche Schritte angedroht hat
 (HIER nachzulesen). Bestellung: nicola-steiner@t-online.
Bevor ich euch also die neuesten Entwicklungen im Fall Pfister erzähle (er hat mir eine böse Mail geschrieben), lüfte ich nun das Geheimnis um das WARUM: In der Hoffnung, dass die Spekulationen um meine Beweggründe aufhören. Aber damit ist wohl eher nicht zu rechnen, denn was bleibt noch übrig von der Kritik an meiner Person, wenn man all die an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen mal weg lässt? So jetzt aber ... Trommelwirbel ... es ist ganz einfach:

Ich kann einfach Lügen nicht ertragen und das ist trauriger Alltag in der Pferdewelt: Es wird gelogen und betrogen und der pferdebegeisterte Verbraucher wird nach Strich und Faden ausgenommen: Es ist ein Millionengeschäft mit dem Pferd.

Der Beweis dafür, dass ich das nicht erfunden habe. Man achte auf Begriffe
wie "Rohheit" und "ERHEBLICHE Schmerzen oder Leiden"
Doch die Pferdefachpresse, deren Aufgabe es ist genau das aufzudecken, schweigt, was ihr in u.a. den hier integrierten Büchern nachlesen könnt. Manchmal wird jedoch gar nicht gelogen, sondern es wird etwas Wesentliches ausgelassen, z.B. dass Peter Pfister wegen Rohheit gegen ein Tier nach Par. 17 Tierschutzgesetz verurteilt wurde (das passiert nur dann, wenn die Veterinärämter es so schwerwiegend finden, dass sie statt Ordnungswidrigkeit eine Straftat vermuten - also nur bei sehr schweren Verstössen gegen das Tierschutzgesetz).
Hier zwei Beispiele dafür, wie besonders brutales Pferdetraining als besonders sanft verkauft wird (die Zitate könnt ihr gerne mit dem integrierten Video vergleichen):

"Peter Pfister vertritt wie kaum ein anderer die Idee der Horsemanship (...) Dabei ist es nie der sportliche Erfolg, den er mit diesem edlen Tier anstrebt, sondern ein freies Leben in echter Partnerschaft und Harmonie. (VFD-Verbandszeitschrift Pferd & Freizeit, Mai 2019, ausgerechnet Pfister ist VFD-Ehrenmitglied)"

Mittwoch, 3. April 2019

Gastbeitrag: Nur, wer eine blütenweiße Weste hat, darf Kritik üben

Das Buch ist zur Zeit nur bei mir erhältlich, weil das Mus-
 tang Makeover mit Klage gedroht hat (HIER nachzulesen)
 und eines unterscheidet mich von den Protagonisten im Buch:
Buch: Ich nehme inhaltlich Stellung zu Vorwürfen (unten)

Dieser Beitrag von Susanne Schuler in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" sollte zuerst ohne Namensnennung erscheinen – doch mein Aufruf im Buch in Sachen »Farbe bekennen« hat sie überzeugt. 
Ich veröffentliche diesen Beitrag, weil im Moment ein Shitstorm auf mich hernieder geht, weil ich ja andere kritisiere und dann darf man offenbar selbst niemals ... never, ever ... etwas Falsches machen. 
Ob ich wirklich etwas Falsches gemacht habe, indem ich mit meinem Pferd Queenie (Foto) in Walk-Trot-Klassen gestartet bin, um erstmal anzutesten, ob es möglich ist; das schreibe und erkläre ich unterhalb des Gastbeitrags (Bitte auf Weiterlesen klicken):

»Zu dem auf S. 20 erwähnten Rollkur-Gegner Heuschmann und Phillippe Karl: Ja, ZUERST wurden sie gefeiert! Endlich ein Tierarzt, der BELEGEN konnte und ein Meister der Reitkunst, der im Cadre Noir de Saumur ritt. Aber nach einiger Zeit wurden sie kritisiert, diskreditiert, natürlich gelangten Videos ins Netz ... ähnlich (bzw. viel mehr, weil nicht nur ein Gegner) wie bei Uwe Jourdain auch. Wer es wagt, überhaupt zu kritisieren / aufzuzeigen, der muss eine reine Weste haben. Reiner als rein. Die allerreinste Schneeflocke sein. Wir erleben das z.B. in dem Vorwurf: Mach's doch besser! Es reicht nicht zu wissen, was gut und schlecht, richtig und falsch ist – man muss selbst immer nur gut und richtig gewesen sein, um sich überhaupt eine Meinung erlauben zu dürfen …
Ich frage mich, von WEM Kritik dann überhaupt annehmbar wäre? Wessen Kritik hätte ein Pfister überhaupt angenommen? Wem hätte er geantwortet: „Ja, da hast du so gesehen Recht. So habe ich das noch nie betrachtet. Dazu muss ich meine Haltung überdenken???“ Keinem Menschen, nehme ich an, alle selbst fehlerhaft / unzulänglich. Keinem toten Pferd, das war selbst Schuld, weil es angeblich ein Steiger war. Jemand, der gläubig ist, ist wohl geübt darin, sich die Dinge so zurechtzulegen, dass sie passen.
Zu Pfisters Verurteilung ... Tja, das ist natürlich ein Hammer. Aber dass er es als gerecht annimmt, kann man bezweifeln. Er hat die Trainingsmethode modifiziert, er hört 'rechtzeitig' (also vor dem Tod) auf ... Aber Pferde, die nicht mitspielen, werden weiterhin ignoriert und dominiert.... ändert er durch das Urteil seine Grundeinstellung zum Pferd? Wohl kaum ...

Wunsch und Sehnsucht nach Vollkommenheit - eherne Ziele - aber der Weg dahin, obwohl als steinig beschrieben und als solcher von jedem abgenickt, wird sofort von Kritikern in Frage gestellt, sollten sie Zeuge (eines Video z.B.) eines Stolpersteinchens sein. Menschen sind so inkonsequent; Diskreditierung des Wissens und Könnens eines Kritikers hat System, Uwe Jourdain befindet sich in guter Gesellschaft. Als nächster Gedanke nach dem WEM Pfister denn glauben würde, kam mir die Frage nach dem WARUM … weil seine Methode ja nicht 'nur' einfach eine Methode, sondern auch sein Geschäftsmodell ist – untrennbar verquickt.
Also selbst WENN er einer Person auf der Welt das Recht zur Kritik zugestehen würde, hätte er ein ureigenes wirtschaftliches Interesse, keine fachliche Kritik aufkommen zu lassen – müsste er doch sein gesamtes Modell ändern, inklusive Geschäftspartner / Schwiegersohn / Enkelin. Aber die anderen Videos1* zeigen, dass mit Evita nicht nur einmalig etwas schief gelaufen ist, sondern, dass das seine Methode ist (VIDEO, was genau das beweist). Auch die zeigen Tierquälerei - nur nicht bis zum äußersten getrieben.

Neulich wurde der "goldene Windbeutel" verliehen: Die dreisteste Werbelüge – man könnte das Pfistertrainingsvideo glatt nominieren, die salbungsvollen Worte auf seiner Homepage als Untertitel zu dem Video, in dem ein sich wehrendes Pferd mit zwei Longen in die Knie gezwungen wird. Auf der Homepage2* klingt das ganz anders: „Das Erarbeiten dieser Lektionen erfordert viel Umsicht und Feingefühl und ist sehr aufwendig in der Umsetzung. Dabei kann es je nach Veranlagung und Ausbildungsstand eines Pferdes zu Konflikten kommen. (…) So stehen wir in dem Prozess neue und bessere Wege in der Erarbeitung zu finden, damit dieses Konfliktpotential minimiert (…) wird.«

1 Enthalten in: React Peter Pfister & Evita youtu.be/kTyzQ7WzYSw
2 peterpfister-schade.de/kurse/Zirkuslektionen.html

Warum bin ich als Trainerin Walk-Trot geritten?

Samstag, 16. März 2019

Klage angedroht: Buch ist vom Markt wegen Mustang Makeover

Im Screenshot wird der Sachverhalt ohne diesen
Kommentar vom MMO selbst erklärt - ich ver-
öffentliche dies zur Richtigstellung meines Irrtums
Das Buch "Die Pferdemafia" ist derzeit nur bei mir (nicola-steiner@t-online.de) erhältlich, weil das Mustang Makeover nicht nur mich, sondern auch den Herausgeber Books-on-Demand abgemahnt hat, mit denen Enthüllungsromane wohl nicht machbar sind. Es wird eine Neuauflage des Buches mit einem richtigen Verlag geben. In den Exemplaren, die ich euch wegen Verpackung und Versand für 15 Euro verkaufe, werden vier Sätze unkenntlich gemacht: bei zweien, weil sie mir nicht wichtig genug für einen Rechtsstreit sind.

Mein Anwalt hatte mich gefragt, wie viel mir an den einzelnen Punkten liegt ... Weil manches unwichtig ist, habe ich bei drei von 20 geforderten Punkten, die Unterlassung erklärt. In einem der Fälle war ich tatsächlich sehr dusselig, weil ich irrtümlich bei den Spenden an den IG Mustang im Jahr 2017 einen anderen geschützten Markennamen gewählt hatte, der gar kein Verein ist - oh je und ihr glaubt nicht, wie oft ich diese Verwechslung in diversen Kommentaren - ja sogar in Fragenkatalogen ans MMO - wiederholt habe. Hätte mich ja mal jemand darauf aufmerksam machen können ;) Egal: Ich habe jetzt diese irrtümliche Bemerkung aus allen Blogbeiträgen und Videos gelöscht. Jetzt ist da ein ziemlicher Kahlschlag unter allen MMO-Videos - nicht wundern, wenn Kommentare fehlen: Ich konnte nicht alles prüfen und habe Kommentare mit vielen Antworten aus Zeitgründen komplett gelöscht - das waren oft gerade die Pro-MMO-Kommentare, aber 30 - 40 Antworten durchlesen, das war mir zu viel Aufwand.

Die Namensverwechslung beruht auf dem, was eine Informantin mir mal geschrieben hatte. Die hatte das in der Mail an mich verwechselt, ich habe es so falsch vorgelesen und der falsche Name hat sich wohl in mein Hirn eingebrannt: Jetzt habe ich ihn raus geschnitten und es klingt etwas abgehackt ab Minute 7.




Folgender zu impulsiver Blogbeitrag vom Tag als mir die Abmahnung ins Haus flatterte, wurde aus oben genannten Gründen leicht editiert und etwas gekürzt.

Jetzt habe ich auch eine Ahnung, wo die ganzen Ein-Stern-Bewertungen
 her kommen. Ich habe aber schon mit einem renommierten, großen Ver-
lag gesprochen, die das Manuskript angefordert haben. Drückt die Daumen
Ich bin untröstlich: Offensichtlich gefällt den Machern des Mustang Makeover mein Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" nicht und ich soll jetzt Unterlassungserklärungen unterschreiben, dass ich dies und das nie, nie wieder sage. Tue ich eh nicht: (...)
Dass die mir mit Klage drohen; das darf ich erst recht keinem erzählen: Top Secret, denn im 25seitigen Schriftsatz der beiden Rechtsanwältinnen steht (kann wohl kaum einseitig erklärt werden: HIER & HIER & HIER & HIER):

"Abschließend weisen wir vorsorglich daraufhin, dass dieses Schreiben lediglich der Rechtswahrung unserer Mandantschaft dient und nicht als Stellungnahme zum Zwecke der Veröffentlichung vorgesehen ist. Eine Wiedergabe dieses Schreibens, gleichwohl ob durch Ablichtung, wörtliches oder sinngemäßes Zitat, hat daher zu unterbleiben", und weil ich ja so ein netter Mensch bin, unterlasse ich das vorerst auch.

(by the way: Vor zwei Jahren wurde ich von Bernd Hackls Verlag verklagt, weil sich ja jeder so gut blamiert, wie er kann: Das komplette Urteil ist HIER abgelichtet. Wie sich Bernd Hackl als selbsternannter Zeuge in dieser Klage heillos in ein Lügengerüst verstrickt, lest ihr im Pferdemafia-Buch - einige wenige Exemplare habe ich noch und mit der Neuauflage wird es wohl ein paar Monate dauern. Kann sein, dass die dann etwas abgespeckt (abmahnungssicher) wird.

Was bitte ist "Sil" und was "abzuerten"???
Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, findet ihr  meine zu impulsive Entgegnung auf den Anwaltsbrief der MMO-Kanzlei aus Hamburg (wohnen die Strussiones nicht in Hessen???)" Den folgenden Brief habe ich dahingehend geändert, dass ich von mir aufgestellte Tatsachenbehauptungen beweisen muss. Mein Anwalt sagte, dass er mir das mit der Beweislast schon im Fall Hackl erklärt habe - oops (aber es klang schon augenzwinkernd - puuh).

Freitag, 8. Februar 2019

Making of Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover"

WEIL DAS MUSTANG MAKEOVER MIR WEGEN DIESEM BUCH MIT EINER KLAGE DROHT, IST DAS BUCH NUR BEI MIR ERHÄLTLICH                           nicola-steiner@t-online.de

Zündende Idee kam erst im zweiten Anlauf

Das ist zwar kein Enthüllungsroman, aber auch spannend
Es sollte eigentlich ein Buch über die Pferdeprofis werden, als ich vor anderthalb Jahren die ersten Zeilen zum Enthüllungsroman schrieb. Doch damals war die Idee "Enthüllungsroman" noch gar nicht geboren. Ich fand nicht den richtigen Dreh, entlarvte auf 30 Seiten fadenscheinige Argumente der Fans wie "Du bist doch nur neidisch" oder "Die Sendung ist doch nur Unterhaltung" uvm., wollte darüber berichten, wie sich Bernd Hackl in der Urheberrechtsklage gegen mich geäußert hat - er hat z.B. behauptet, er hätte mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wegen Plagiats abgelehnt, als er noch Mitverleger im Pepper-Verlag war. Der Enthüllungsroman liefert Beweise dafür, dass er erstens gelogen und zweitens sich selbst des Plagiats schuldig gemacht hat. Nicht uninteressant, aber irgendwie doch noch nicht rund und mitten im Schreibprozess wurde damals bei einem Zirkuskurs von Peter Pfister ein Pferd getötet: Nun hatte ein anderes Buchprojekt Vorrang (Cover rechts).

Schon war der Winter vorbei, die Jahreszeit, in der ich Bücher schreibe: Der Pferdeprofis-Buchentwurf staubte vor sich hin, bis ich Lisa Eggert kennen lernte und die hatte die zündende Idee und schrieb mir eine PN, die mich zu einem roten Faden inspiriert hat (unter der Buchwerbung abgedruckt). Das Buch sollte einen Bogen schlagen zwischen Pferdeprofis und dem Mustang Makeover - einfach die Idee aufgreifen, wie man heutzutage Trainer wird: Entweder als Star im TV und auf Messen oder beim Mustang Makeover mit Halsring, im Wallekleid und Pferden, die neben Bodenarbeit und reiten auch noch allerlei publikumswirksame Zirkustricks zeigen wie das Hinlegen (ich habe übrigens einen Ex-MMO-Mustang kennengelernt: Der war bei einem Zirkuskurs, damit er aufhört, sich hinzulegen, sobald man ihn irgendwie berührt. Auch die Geschichte wird im Buch erzählt - in einer Reportage).

Samstag, 5. Januar 2019

Wie motiviere ich ein lustloses Pferd in den Galopp

Herzlichen Glückwunsch der Gewinnerin des 12-Oaks-Adventsspiels 2018, die zusammen mit ihrem Kjandor vor einem Jahr in unseren Daily News vorgestellt wurde.

"It's not about the gate"


Heute gibt es eine Kundengeschichte und zwar habe ich im Kundenkreis ein Fjordpferd, das ähnlich faul ist wie unser Cisco, aber Kjandor heißt. Vom Naturell her sind solche Pferde für alles zu begeistern, was denn laaaaangsam ist und da gehört Galopp definitiv nicht dazu und an dieser Gangart brechen sich bei diesen Pferden dann Trainer jeglicher Couleur gerne die Zähne aus. Mehr als ein paar Sprünge Galopp konnte ich im letzten Sommer auch nicht aus Kjandor heraus kitzeln. Im Winter heißt die Devise ja ohnehin traben und das war dann mehr so ein "Wenn-es-denn-sein-muss"-Dingen. 

Montag, 17. Dezember 2018

Zu Weihnachten: Ponygeschichten in all unseren Blogs (Gastbeitrag)

Von Martina Meyer 

Reitunterricht hätten mir meine Eltern nie bezahlt. Selbst als ich einen kleinen
Ponyhof (war auch Verleihhof) fand, bei dem ich mich um die Ponys kümmern durfte, fanden es meine Eltern nicht in Ordnung. Habe nie verstanden warum. Es kostete sie kein Geld und es war wirklich nicht sehr weit von zu Hause entfernt.
Da war oberstes Gebot, die Tiere (es gab da auch Hühner, Schafe usw) werden nicht geschlagen und wer regelmäßig sich kümmert, dem standen alle Türen offen.
Lustigerweise waren es die gleichen Regeln, die auf dem nächsten Hof waren.
So fing man mit Ausmisten und Abäppeln an. Nachts waren sie in eine Art Laufstall und tagsüber draußen auf der Koppel.
Wir, ich war damals mit einer Schulfreundin dort, sollten zum Anfang erklären, ob wir schon mal mit Pferden zutun hatten.

Mittwoch, 21. November 2018

Endlich erfolgreiches Training mit Halfinger Nero - das Pferd, an dem VOX-Pferdeprofis gescheitert sind


Im Enthüllungsroman wird auch über die neueste Entwicklung im Fall
Nero berichtet: Bea erhielt Post von Mina TV (Produzent der Pferdeprofis)
Sag es mit Bildern, ist eine altbekannte Regel im Journalismus, aber in diesem Blogbeitrag möchte ich es euch einmal mit Videos sagen, denn ihr findet die Chronologie des Falles Nero - der letzte Fall von VOX-Pferdeprofis Sandra Schneider, an dem sie (wohl nicht zum ersten Mal) gescheitert ist. Manche der Videos kennt ihr wahrscheinlich schon, aber der Blogbeitrag soll helfen auch die zu finden, die ihr vielleicht verpasst habt - ich beginne hier einfach mit dem Ergebnis - dem letzten Video der Nero Reihe im Youtube-Kanal Nicola Steiner Horsemanship. Dabei gab es eine Challenge (Video rechts): Gelingt es Bea ihn zwei ungeschnittene Runden im Trab zu reiten, ohne dass er über die Schulter ausbricht??? Außerdem im Video: Haflinger Nero wird von Profitrainer Olli Neuhaus geritten (etwa fünf Mal insgesamt, seit Nero verkauft wurde) und es zeigt sich: Das angeblich von den VOX-Pferdeprofis korrigierte Pferd war gar nicht korrigiert - im Gegenteil - Informanten berichten, dass Nero sich durch die dilettantische "Ausbildung" durch Sandra Schneider verschlechtert haben soll:



Das nächste Video ist das Erste der Reihe, das worüber Bea und ich uns kennengelernt haben.


Also - zurück auf Anfang: Der Skandal begann mit einer Folge der VOX-Pferdeprofis, in der eine Teilnehmerin von Sandra Schneider regelrecht an den Pranger gestellt wurde (HIER nachzulesen, wenn ihr im verlinkten Gastbeitrag von Lisa Eggert nach unten scrollt). Der Zuschauer hatte in dieser Folge den Eindruck, dass diese Teilnehmerin erstens nicht reiten kann und sich zweitens nicht um ihre Tiere kümmert. Sie erntete von Sandra nicht nur spitze Bemerkungen, sondern auch himmelswärts gerichtete und verächtliche Blicke. Die Szenen, die ausgewählt wurden, waren genau die, in denen der Reiterin etwas misslungen ist. Herausgeschnitten wurden hingegen genau die Szenen, wo der Pferdebesitzerin Bea Broszehl Reiten und Bodenarbeit gut von der Hand gingen.
Die Besitzerin des zu korrigierenden Haflingers Bea Broszehl war stinksauer und hat mir Videomaterial zum Zweck der Veröffentlichung zugespielt (z.B. das links eingeblendete, wo sie erzählt, dass der Trainingserfolg nur vorgetäuscht wurde).
Szenen aus folgendem Video, isbd. die Eingangs- und die Endszene beweisen widerum, dass Bea Broszehl die Wahrheit sagt (der mittlere Teil repräsentiert zwar ein "Nachher", was aber nicht auf Sandras Mist gewachsen ist - dazu unten mehr). Seht nun unveröffentlichte Szenen vom ersten Treffen von Sandra Schneider, Besitzerin Bea und Haflinger Nero - der Gerüchteküche zufolge Sandras letzter Fall, denn Produzent Martin Rütter soll ihrer gekündigt haben (der Grund, warum Schneider den Rosenhof verlassen musste, der Rütter gehört):

Sonntag, 7. Oktober 2018

#Hambibleibt: Ein Bericht von der Großdemo am 06.10.18 - Gastbeitrag von Lisa Eggert


Ein schöner Wald (alle Bildtitel von Lisa E.)
Eigentlich ist dies ja ein Natural-Horsemanship-Blog. Aber getreu Parellis Motto "Keep it natural" geht es heute um Umwelt- und Klimaschutz. Hier ein weiterer Gastbeitrag von Lisa Eggert, die bereits in den letzten Monaten einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die VOX-Pferdeprofis geworfen hat (Hier geht es zu TEIL 1, in dem es um Bildsprache geht, TEIL 2 mit dem Fall Hidalgo von Bernd Hackl & TEIL 3 mit zwei Fällen von Sandra Schneider, u.a. ihr wahrscheinlich letzter Fall: Der Haflinger Nero), aber jetzt zu einer spannenden Reportage mit dem Hashtag: Hambi bleibt

Was war das nervenaufreibend. Erst heißt es: Großdemo wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Dann am Freitag die unfassbare Erleichterung. Das Oberverwaltungsgericht Münster urteilt, dass die Rodung des Hambacher Forstes erst einmal gestoppt wird. Und einige Stunden später kippt das Verwaltungsgericht Aachen das Demonstrationsverbot. Wahnsinn. Aber der Reihe nach.

Sonntag, 9. September 2018

VOX Pferdeprofi Sandra Schneider & ihre Fälle Emmy Lou & Nero


Warum gibt es die Sendung "VOX-Pferdeprofis"? Und für wen soll das eigentlich sein? In Teil 1 ging es allgemein um die Sendung und die Elemente, mit denen offenbar ein gewisser Eindruck vermittelt werden soll. Teil 2 und 3 befassen sich nun mit einer bestimmten Folge – die Folge mit dem Connemara-Mix Hidalgo und der Stute Emmy Lou (Erstausstrahlung am 21.04.2018).

Emmy Lou, Galoppbuckeln und die Traumaerzählung

Sandras Fall wird in dieser Folge zur Kulisse ungefähr aller weiblichen Klischees. Los geht’s damit, dass der Kommentator uns darauf hinweist, dass Sandra heute einen Ausflug in die Englischreiterei macht. Ich habe ja noch nicht verstanden, welche Reiterei normalerweise ihre ist – per Ausschlussverfahren der Reitereien, in denen ich mich genau so viel auskenne, um zu erkennen, dass Frau Schneider sie nicht betreibt (Western, Englisch und Akademische Reitweise), bleibt vielleicht noch Gangpferdereiten, aber das scheint mir auch falsch. Nachdem wir nun wissen, dass wir in Bochum sind (Ganz kurz als Kind des Ruhrgebiets: Seht ihr? Es ist überhaupt nicht nur grau und hässlich hier!), erzählt uns Sandra in die Kamera, dass die Stute Emmy Lou „in ihrer frühen Jugend eigentlich eine erfolgreiche Karriere als Springpferd begonnen hat, jetzt aber gar nicht mehr so richtig reitbar ist.“ Nennt mich pingelig, aber das klingt doch fast als hätte Emmy Lou damals nach erfolgreich abgeschlossenem Remonte-Abi beschlossen Springpferd auf Bachelor zu studieren. Was heißt in ihrer frühen Jugend? Da wären vielleicht mal genauere Angaben sinnvoll. Und soll das jetzt sowas werden wie: Sie hatte eine großartige Karriere als Ballett-Tänzerin vor sich, aber dann kam da dieser Unfall und jetzt kämpft sie sich zurück?

Donnerstag, 23. August 2018

Problempferd Hidalgo lässt Bernd Hackl Wasserski fahren - VOX-Pferdeprofis - Gastbeitrag #2


Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Vox-Pferdeprofis Teil 2 (Teil 1: HIER)

Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? In Teil 1 ging es allgemein um die Sendung und die Elemente, mit denen ein gewisser Eindruck vermittelt werden soll. Teil 2 und 3 befassen sich nun mit einer bestimmten Folge – die mit dem Connemara-Mix Hidalgo und der Stute Emmy Lou (Erstausstrahlung am 21.04.2018).

Vom Pferd erzählen – ein genauer Blick auf die Folge mit Hidalgo und Emmy-Lou

In Teil 1 erinnert das Bild die Gastautorin Lisa Eggert an ein Geschwisterpaar,
das gemeinsam Pferde trainiert. Dort wird die Bildsprache analysiert.
Ganze 45 Minuten gibt VOX beiden Fällen, um erzählt zu werden – Nettozeit, ja ich habe mal alle Dopplungen etc. rausgestoppt. Das sind gerade einmal 22,5 Minuten pro Fall. Das mag als Werberahmenprogramm für einen Privatsender viel sein. Wer mal am Stall diese Geschichte erzählt hat, wie das erste eigene Pferd / die letzte Reitbeteiligung / das Pony einer Freundin mal eine Unart entwickelt hat und wie man die dann wieder raustrainiert hat, wird sich vielleicht daran erinnern, dass das Ganze irgendwie auch schon so fast zwanzig Minuten gedauert hat. (Vielleicht liegt es daran, dass an Reitställen generell schwarze Löcher sind, die Stunden schlucken, während man nur kurz mal eben dem Pony guten Tag sagen will oder heute echt mal nur das Allernötigste macht). In jedem Fall ist das nicht massiv viel Zeit, die da zur Verfügung steht. Erzählt werden müssten eigentlich: die Vorgeschichte, der Status quo, die Problemdiagnose, der Lösungsansatz, die Arbeit zur Lösung des Problems, dann die Lösung selbst bzw. die Situation nach dem Training und schließlich wie es dann am Ende mit Pferd und Besitzer*innen weitergeht. Den letzten Punkt verschweigt uns die Sendung grundsätzlich – vielleicht aus gutem Grund, ein Schelm, wer ... und so weiter.

Mittwoch, 11. Juli 2018

VOX-Pferdeprofis: Die erzählen uns doch einen vom Pferd - Gastbeitrag

Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Sendung

von Lisa Eggert

Die Autorin mit Reitbeteiligungspferd "Manni"
Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Also, nicht, dass ich an der Existenzberechtigung von Sandra Schneider und Bernd Hackl persönlich zweifeln möchte – daran, ob sie berechtigterweise als Expert*innen bezeichnet werden, vielleicht schon. Profis sind sie halt deshalb, weil sie nun mal ihr Geld mit Pferden verdienen (Das tut allerdings auch ein Schweinebauer, der seinen Stall für Pferde umgebaut hat oder der Futterlieferant, insofern ist der Begriff auch einfach hohl, weil auch die nicht zwangsläufig Plan von Pferden haben müssen). Nein, warum gibt es so eine Sendung? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? Und für wen soll das eigentlich sein?

Für Reiter*innen – falls ihr euch wundert, was diese Sternchen sollen, ich hab‘ da so ‘nen Fimmel mit gendern; ist mir halt wichtig, niemanden bloß „mit zu meinen“, sondern möglichst alle mit zu nennen. Nochmal, für Reiter*innen allein kann die Sendung nicht gemacht worden sein, dafür sind wir einfach zu wenige. Außerdem hätte man dann Werbedeals mit Eskadron und Professional Choice abgeschlossen – was vielleicht auch schön wäre, weil Sandra von Eskadron zwar auch bunt aber immerhin farblich extrem gut abgestimmt gekleidet würde. Nein – und vielleicht ist das auch schon der Knackpunkt – Reiter*innen oder überhaupt Leute, die Ahnung von Pferden haben, sind gar nicht die primäre Zielgruppe. Das heißt jetzt nun aber nicht, dass die deshalb machen können was und wie sie wollen. Es heißt aber, dass es kein Format ist, das Pferdeleuten etwas beibringen will. Es zeigt sehr wohl aber einen Ausschnitt aus „unserer Welt“ und vielleicht liegt ein gerüttelt‘ Maß an Ärger über die Sendung darin, dass wir uns falsch dargestellt fühlen – dass da eine falsche Geschichte über Pferde, Reiten und Horsemanship erzählt wird.
Mich interessiert nun aber erst einmal, wie diese Geschichte erzählt wird und das schon so von Berufs wegen. Ich promoviere in der Literaturwissenschaft und habe neben dem Fimmel für Sternchen in Worten einen für’s Erzählen – und einen für Pferde. Und daher dachte ich, dass es vielleicht mal eine gute Idee sei, sich die Erzählstruktur und ein paar Motive bei den Pferdeprofis genau anzuschauen. Ich gelobe auch, möglichst wenig mit Fachbegriffen um mich zu werfen. Es geht mir auch eher darum, zu den verschiedenen Aspekten der Sendung mal ein paar Gedanken zu sammeln und vielleicht kommen von euch auch noch einige dazu – das würde mich freuen. Und los geht’s!

Donnerstag, 28. Juni 2018

Actioncam-Test: Westernreiten & Horsemanship-Abenteuer zwischen Ruinen & Höhlen


Eigentlich haben wir uns eine Actioncam gekauft, um Tutorials fürs Westernreiten zu machen - herausgekommen ist aber erst einmal nur ein zweiteiliges Westernquiz und ein Video von Impressionen vom Turnier (Playlist oben). Denn wer "A" sagt, muss ja bekanntlich auch "B" sagen und der Kauf einer Actioncam zieht für uns einen Rattenschwanz an Ausgaben hinter sich her, aber dazu unten mehr ... Beim dritten Video in der Playlist oben (Murphys Law auf dem Westernturnier) haben wir uns selten dämlich angestellt, als wir auf Youtube die schlechteste Bildqualität ever erblickten: Wir dachten, wir hätten vergessen, PAL einzustellen oder die Fotos im Video würden die Qualität verringern, dabei war das nur der 360-P-Club von Youtube: Was neu hochgeladen wird, hat in den ersten Stunden nur diese geringe Qualität ... Das war zu einfach.