Im Themenmonat Youtube habe ich eine Serie zum Thema Angst begonnen, die ich heute beende, weil: Das Thema ist durch - zumindest für mich und Queenie. Ich habe einerseits die Tipps, die ich im oben verlinkten Beitrag gebe, auch selbst befolgt (z.B. Politik der kleinen Schritte & einen Helfer dabei haben), aber ich denke, dass der eigentliche Durchbruch in der Tat die Beziehung zum Pferd ist. Ich werde so oft gefragt, warum man das im Natural Horsemanship so oder so macht oder soll erklären, was NHS eigentlich ist, was weder in wenigen Worten noch wenigen Sätzen möglich ist, weil NHS weder ein reines Problempferdetraining ist noch eine Methode. Es ist vielmehr auf der einen Seite das gesamte Wissen rund ums Pferd, das es gibt bzw. die Auswahl an fundiertem Wissen, die fürs Pferd natürlich ist und mit und nicht gegen seine Natur arbeitet und auf der anderen Seite ein System, dem man folgen kann, um sich Schritt für Schritt dieses Wissen anzueignen. Somit fühlt sich jede Frage, die ein Anfänger stellt, um das große Ganze zu verstehen so an, als würde man einen Physik-Professor fragen: "Was genau ist denn Physik und warum sollte ich ausgerechnet das lernen?" Man kann es nicht erklären, aber die Ergebnisse sind einfach so unbeschreiblich, dass es sich so anfühlt, als sei es von Zauberhand geschehen - wie eben auch bei meinem Pferd Queenie, mit der wir zwar von klein auf altersgerechtes NHS gemacht haben, die aber in der Zeit des Anreitens (zwangsläufig auch die Zeit ihrer Pubertät) alle paar Monate gezeigt hat, dass sie auch Buckeln und Steigen kann. Es war nicht die Häufigkeit, die beängstigend war, sondern die Intensität: Gebuckelt wie ein Rodeopferd und gestiegen wie ein Zirkuspferd ist sie: Kerzengerade in die Luft und einmal ist sie mit einer Reitschülerin auch nach hintenüber gekippt, was neben meinem Autounfall eben auch diese Panikattacke mit Queenie ausgelöst hatte. Queenie hat Cutting-Vorfahren und damit ein Selbstbewusstsein, was durch keine Tür passt (sie hat auch Larissa 2 x getreten), aber wenn man ohne ein anderes Pferd mit ihr im Wald ausritt, dann hatte sie immer dann ein kleines Hasenherz, wenn nur ein Mensch dabei war, so dass wir in kleinen Schritten mit ihr geübt haben, dass sich der zweite Mensch auch einmal beim Ausritt entfernt, was ich im allerersten Themenmonat dieses Blogs erzähle - auch im Turnierblog gibt es mittlerweile ein paar Blogeinträge zu Queenie, denn auf ihrem ersten Trailkurs hat sie erstmal zwei Paddocks zerlegt. Links: HIER (Von Trailkursen & Frühschoppen) & HIER (Jungpferd Queenie wird Showpferd).
Hier also meine ganz persönliche Tipps zum Thema "Angst vorm Reiten" durchsetzt von einer kleinen Sammlung der Playlists mit Queenies kleinen Abenteuern:









