Mögen Sie Geschichten? Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie, denn dem Storytelling ist der ganze zweite Teil des siebenteiligen Buches gewidmet. Am Beispiel ihrer fünf eigenen Pferde erzählt die Autorin, wie mit dem Natural Horsemanship Programm aus Problempferden Verlasspferde werden.
Besonders witzig ist das Kapitel über das Cuttingpferd Queenie, dass die Autorin liebevoll ihren Jungdrachen nennt, denn Queenie hat ein Selbstbewusstsein, dass durch keine Tür passt. Sie wusste schon vom Tag ihrer Geburt an, was sie will und noch besser, was sie nicht will. Mit viel Humor wird die Geschichte des heute fünfjährigen Pferdes erzählt, so dass der Leser aus dem Schmunzeln nicht heraus kommt. Wer die Geschichte dieses Buches lesen möchte, der kann dies übrigens in unserem Turnierblog: Zu Reining-lastig - aus ethischen Gründen abgelehnt. nachlesen. Dort gibt es auch den Klappentext und die Inhaltsangabe.
Weniger lustig, aber nicht minder spannend ist die Geschichte von Queenies Mutter Fancy.
KÜHN, KRITISCH, KONSTRUKTIV - unser Blog macht es sich zur Aufgabe einerseits Mißstände im Pferdebereich zu hinterfragen, aber andererseits auch konstruktiv aufzuzeigen, wie ein positiver aber auch realistischer Umgang mit dem Pferd aussehen kann. NEUE WEBSITE: nicolasteiner.eu
Mittwoch, 1. März 2017
Freitag, 10. Februar 2017
Abrakadabra: Aus eins mach drei ... aus Trilogie wird Sammelband
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| Meine Tochter Larissa, die "Schuld" am Sammel- band Nr. 1 ist (Foto wurde an Pats Barn gemacht) |
Zum Glück hatte ich irgendwo gelesen, dass Beiträge, die bereits im Internet erschienen sind, durchaus auch gerne als Buch gekauft werden, also dachte ich: "Das ist die Idee, ich mache einfach einen Begleitband zum Buch." Der hätte dann schon wieder weit über 100 Seiten gehabt, was erneut so ein grenzwertiges Projekt für Open Office gewesen wäre.Egal, das wollte ich wohl auf mich nehmen, selbst wenn sich nach jedem Speichern die Fotos derart nach hinten verschieben, dass mir manchmal über 300 Seiten angezeigt wurden. Aber dann habe ich hin und her überlegt, wie der Begleitband denn jetzt heißen soll und mir fiel beim besten Willen nullkommanichts ein, bis mir die Alliteration "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" durch den Kopf ging. "Das ist es", dachte ich, "aber wie passen dann die Horsemanship-Artikel zum Titel?" Gar nicht, antwortete ich mir selbst und hatte noch einen kleinen Geistesblitz, dass es nämlich schön wäre, auch den Florida-Blog zu verwursten (im Westernbändchen analog: Best-of-Turnierblog).
Zur Vorgeschichte: Meine Tochter und ich hatten 2015 an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem Pat Parelli vier kostenlose Gallery-Plätze bei einem Level-4-beyond-Kurs "verloste". Wir erhielten sodann eine Mail, dass sich weit über 1.000 Leute beworben hätten, dass aber vor allem nach selbstbewußten Leuten gesucht würde und ausgerechnet meine Tochter macht das Rennen. Ich habe danach in meinem Blog Anekdoten von der Reise, dem Essen, dem Kurs geschrieben und auch wieder einen Artikel für ein Pferdefachportal mit dem Titel "Pat Parellis Yoga for horses". Dann fiel mir ein, dass Pats Barn Managerin Elli Pospischil in einem Facebook-Post einmal etwas vom "Parelli-Land" geschrieben hat und schon war auch der Name für das zweite Bändchen gefunden:
Inspirationen aus dem Parelli-Band (mittleres Buch /
Klappentext und Inhaltsangabe mit Klick auf Weiterlesen)
Freitag, 20. Januar 2017
Spekulationen zum Urheberrecht
und:
"Wer darf eigentlich Parelli unterrichten und wer nicht?" ist eine Frage, die regelmäßig in diversen Horsemanship-Gruppen auftaucht und diskutiert wird. Bevor ich meinen Senf dazugebe, möchte ich für alle die, welche Parelli nicht kennen, zwei Links einstellen, wo man sich ein wenig schlau machen kann:
1. Hier geht es zur Seite der deutschsprachigen Instruktoren
2. Hier eine Sicht von außen aufs System - ein Artikel von mir als Nicht-Instruktorin
2. Hier eine Sicht von außen aufs System - ein Artikel von mir als Nicht-Instruktorin
Keine Mindestqualifikation im Pferdebereich
Dreh- und Angelpunkt in dieser Diskussion ist ja ohnehin nicht, wer im Pferdebereich was unterrichten darf, denn das darf in Deutschland ausnahmslos jeder, was auch mir ein Dorn im Auge ist und was ich HIER bemängele. Das ist einfach deswegen möglich, weil es in Deutschland weder Standards gibt noch eine Mindestqualifikation wie z.B. im Hundebereich: Jeder, der sich berufen fühlt, darf Reitlehrer oder auch Horsemanship-Trainer sein und für alle, die viel Geld in Ausbildung investieren, ist es verständlicherweise mehr als ärgerlich, wenn andere, die gar kein Geld in Ausbildung investiert haben, die Kunden "abgreifen".
Sind Begriffe geschützt?
Aufgrund der deutschen Rechtslage geht es bei der Diskussion, wer Parelli unterrichten darf und wer nicht aber um die Kernfrage, ob ein Nicht-Instruktor die urheberrechtlich geschützten Begriffe der sieben Spiele & der Horsenalitys benutzen darf oder nicht - auch unter dem Hintergrund, dass Kunden bei Nicht-Instruktoren etwas Falsches lernen könnten. Wenn man nun aber das deutsche Urheberrecht nimmt, ist es ja bei Musik und Bildern so, dass man diese gar nicht erst verwenden darf, wenn man keine Klage wegen einer Urheberrechtsverletzung riskieren will. Beim geschriebenen bzw. gesprochenen Wort wird das Urheberrecht durch das Zitatrecht eingeschränkt. Somit gelten bei Worten nach der deutschen Gesetzgebung etwas andere Regeln, was in den meisten Fällen bedeutet, dass in der Regel der Urheber genannt werden muss.
Wie viele andere Trainer habe ich eine Zeitlang parelli-ähnliche Inhalte unterrichtet (bzw. die Inhalte im Reitunterricht einfließen lassen), ohne die Begriffe zu benutzen, bis meine Tochter einen kostenlosen Platz bei einem Parelli-Level-4-&-beyond-Kurs gewonnen hat und wir bei Pat in Florida waren. Da so große Unsicherheit in dieser Frage besteht, habe ich einfach Pats Barn-Managerin gefragt, ob ich die Inhalte unterrichten darf und die Antwort erhalten, dass ich es dürfe, mich aber nicht Parelli-Instruktorin nennen darf und habe zudem einige Wochen später eine gleichlautende Formulierung in einer eMail vom Parelli-Instruktoren-Büro aus der Schweiz erhalten - die war aber nur so am Rande, als das Büro einmalig meinen Florida-Blog geteilt hatten. In Florida haben wir auch einige andere Instruktoren kennengelernt, die dann auch die Kehrseite der Medaille erwähnt haben. Parelli will ganz sicher nicht, dass unter seinem Namen etwas Falsches unterrichtet wird, wünscht sich wohl aber auch, dass sein Programm in allen Pferdebereichen zu einer Art Standard wird - das klingt nach einer Gratwanderung und ist sicherlich nicht einfach zu handhaben. Im festen Glauben,
Kostenlose deutschsprachige Öffentlichkeitsarbeit
für Parelli zu machen, wenn ich Parelli in meine Pferdefachartikeln, Blogs oder Videos zitiere, hatte ich vor einigen Monaten auch einmal diese Playlist gemacht, sah mich urheberrechtlich nicht im Kreuzfeuer, weil ich ja erwähnt hatte, dass die Begriffe auf Parelli zurückgehen, hatte dann aber prompt eine Mail von einer deutschsprachigen Instruktorin im Postfach. Wie so oft mit einerseits, andererseits formuliert, also: "Schön, wenn der Horsemanship-Gedanke weitergetragen wird, aber ..."
Das Grauzonen-Gefühl
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Fünf Tipps für eine gelungene Reitstunde
Auch wenn es glatt läuft, ist es schwierig
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| Die Karte ist von Monika - einer meiner Lieblingskundinnen und es gibt eine Vorgeschichte, aber erstmal erzähl ich von mir: |
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| Das ist Moni, von der ich im zweiten Absatz erzähle |
Montag, 26. Dezember 2016
Wenn der Postmann zwei mal klingelt ...
Na ja, geklingelt hat er nicht gestern, aber er hat Weihnachtsmann gespielt und am Heiligen Abend gleich zwei Pakete vor die Türe gelegt. Mit einem hatten wir ja gerechnet: Die liebe Kerstin, die ja fleißig Gastbeiträge für den Themenmonat Esoterik geschrieben hat, hatte mich ja schon vor Wochen gefragt, womit sie meinen Kindern, denn wohl eine Freude machen könne....
Nachdem wir den Prozess verloren haben, den ich ja in meiner Satire beschreibe, sollte Weihnachten bei uns eigentlich ausfallen.
Nachdem wir den Prozess verloren haben, den ich ja in meiner Satire beschreibe, sollte Weihnachten bei uns eigentlich ausfallen.
Sonntag, 25. Dezember 2016
Ein dickes, fettes Lob an mich
Diana, eine Schülerin von mir, hat so einen schönen Bericht über mich geschrieben, dass ich vor Verlegenheit knallrot bin und vor Rührung Pipi in den Augen habe. Übrigens ein hoch-interessanter Reiseblog mit Berichten von einer USA-Reise und vielem mehr. Fotos von Lucky sind auch dabei - für alle, die wissen wollen, was der so macht, wenn er nicht gerade mit Larissa für die German Open trainiert:
Also! Alles fing damit an, dass ich wieder Westernreiten wollte, deswegen nach Reitställen in der Umgebung gegooglet und so die 12 Oaks Ranch entdeckt habe. Aber gefunden habe ich so viel mehr. Meine sehr weise Trainerin Nicola lehrt Natural Horsemanship und gibt mir seit der ersten Stunde das Vertrauen und das Gefühl, dass ich das auch hinkriege. Sie hat nicht nur ein echt ungeheuer riesiges Fachwissen, sondern auch eine Engelsgeduld, mit der sie mir jede Stunde ihr Wissen einfach, einprägsam und anschaulich erklärt. Das ist einfach der Wahnsinn, wie viel diese Frau weiß und dass alles, was sie erklärt, Hand und Fuß hat. Ich bin nach wie vor begeistert! Sie kann nur mit ihrer Energie und ihrem Bauchnabel mit ihren Pferden kommunizieren. Ist echt so! Hoffentlich komme ich da eines Tages auch mal hin.
Freitag, 23. Dezember 2016
Ich wünsche all meinen Schülern frohe Weihnachten
Wie im letzten Post erwähnt: Kein Konflikt, keine Geschichte. Aber es gibt ja auch noch den Spruch: "Sag es mit Bildern" - auch wenn ich von vielen meiner Kunden weder Bilder noch Geschichten habe und wenn doch, dann habe ich sie HIER schon erzählt, so kann ich wenigstens ein paar Videos bieten, z.B. dieses hier von Anabel, die mir beim Video zum Horseman's Handshake geholfen hat, das ich für DIESEN Beitrag benötigt hatte. Aber das Video ist auch ohne Beitrag schön:
Dorina und Jack kennt ihr ja schon aus der Geschichte: Ein Geht-Nicht-Pferd geht jetzt doch - die Playlist hat im Moment nur ein Video, aber zwei weitere folgen. Jack ist ja jetzt brav beim Reiten, aber Balance, Nachgiebigkeit und Rittigkeit müssen natürlich noch verbessert werden.
Und ganz besonders möchte ich mich bei Manuela von der Chickadee-Hill-Farm bedanken: Erst habe ich ihr Unterricht gegeben und dann hat sie unserer kranken Ponystute Indi ein neues Zuhause gegeben, wo sie es wirklich gut hat - siehe auch in den August-News auf unserer 12oaks-ranch-Website.
Und hier noch ein paar Playlists, wo ihr die Geschichten drumherum ja schon aus dem Themenmonat "Angst vorm Reiten" kennt:
oder noch aus dem allerersten Beitrag in diesem Themenmonat mit dem interessanten Gastbeitrag zu Pferden und Hunden von Bianca Kierspel. Ihr Pferd May reiten wir gerade ein.
Es gibt natürlich noch einige andere Lieblingskunden, aber bei den Kindern habe ich darauf verzichtet, weil die nicht unbedingt überall im Web auftauchen müssen und von den anderen erzähle ich euch im nächsten Jahr ;-)
Dorina und Jack kennt ihr ja schon aus der Geschichte: Ein Geht-Nicht-Pferd geht jetzt doch - die Playlist hat im Moment nur ein Video, aber zwei weitere folgen. Jack ist ja jetzt brav beim Reiten, aber Balance, Nachgiebigkeit und Rittigkeit müssen natürlich noch verbessert werden.
Und ganz besonders möchte ich mich bei Manuela von der Chickadee-Hill-Farm bedanken: Erst habe ich ihr Unterricht gegeben und dann hat sie unserer kranken Ponystute Indi ein neues Zuhause gegeben, wo sie es wirklich gut hat - siehe auch in den August-News auf unserer 12oaks-ranch-Website.
Und hier noch ein paar Playlists, wo ihr die Geschichten drumherum ja schon aus dem Themenmonat "Angst vorm Reiten" kennt:
oder noch aus dem allerersten Beitrag in diesem Themenmonat mit dem interessanten Gastbeitrag zu Pferden und Hunden von Bianca Kierspel. Ihr Pferd May reiten wir gerade ein.
Es gibt natürlich noch einige andere Lieblingskunden, aber bei den Kindern habe ich darauf verzichtet, weil die nicht unbedingt überall im Web auftauchen müssen und von den anderen erzähle ich euch im nächsten Jahr ;-)
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Unterricht zwischen hui und pfui: Vom Los einer Reitlehrerin
Man kann es ja nicht jedem Recht machen und es gibt ja Menschen, denen es niemand recht machen kann. Als Dienstleister versucht man es aber selbst bei diesen Menschen und schluckt so einiges wortlos runter. Habe ich zumindest bei einer Kundin gemacht, die erstaunlicherweise zwei Jahre bei mir Unterricht genommen hat. Erstaunlich deswegen, weil ich schon nach der ersten Stunde mit gerümpfter Nase kritisiert wurde, als ich nach dem Unterricht ein Jungpferd ritt: "Ist das normal, wenn das Pferd sich beim Travers verwirft", wurde ich gefragt und ich dachte im Stillen: "Ja, solange das Pferd in der Ausbildung ist, kommt das durchaus vor." Alsdann schwieg ich nicht nur dieses erste Mal, sondern immer und immer wieder bei ähnlichen Bemerkungen. Ich wurde deswegen sogar schon von anderen Kunden gefragt, warum ich mir das gefallen ließe und ich antwortete regelmäßig, dass ich ja schlecht Kunden wegschicken könne und zwischendrin war sie ja kurzfristig weder verletzend noch beleidigend. Es kam zuweilen auch Lob von ihr, sogar ins Gästebuch hinein geschrieben. Daher sind wir sogar ein paar mal zusammen zu einem Horsemanship-Stammtisch gefahren.
Die junge Frau, die so gut sah, was bei anderen (noch) nicht perfekt lief, war selbst weit davon entfernt perfekt zu sein und mit Ihrem eigenen Pferd lief es alles andere als glatt. Bei diesem konnte man z.B. nicht die Zügel lang lassen, dann schoss der Isländer sofort im Affenzahn los.
Die junge Frau, die so gut sah, was bei anderen (noch) nicht perfekt lief, war selbst weit davon entfernt perfekt zu sein und mit Ihrem eigenen Pferd lief es alles andere als glatt. Bei diesem konnte man z.B. nicht die Zügel lang lassen, dann schoss der Isländer sofort im Affenzahn los.
Dienstag, 20. Dezember 2016
Die nettesten Praktikantinnen des Jahres
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| Das war wirklich das schönste Feedback, was ich von einer Praktikantin jemals erhalten habe. Danke dafür |
Wir hatten dieses Jahr auch einige Praktikanten, und zwei von Ihnen möchte ich auch zum Jahresabschluß vorstellen. Zum einen Melina, die mir diese tolle Karte (Bild oben) zum Abschied überreicht hat, die mich einfach zu Tränen gerührt hat.
Melina ist eine von der Sorte, die echt auf Zack ist. Zum Einen musste man ihr nichts doppelt erklären: Sie hat die Grundlagen des Horsemanship binnen weniger Tage so gut drauf, dass man ihr Aufgaben anvertrauen kann, die uns etwas bringen (z.B. Hilltherapie zum Muskelaufbau oder das Zirkeln um Pylonen als Vorbereitung auf die Freiheitsdressur) und hat uns auch beim Hufe raspeln geholfen - in Ciscos Fall mit seinem plüschigem Kuschelkopf auf der Schulter. Melina reitet auch ziemlich gut. So gut, dass ich sie sogar auf Queenie drauf setze ... und das will etwas heißen. Und da wir ja mit vier Pferdchen nicht so viele Arbeiten haben, bei denen wir misten oder Pferde füttern, hat sie uns sogar gemeinsam mit Larissa den Pferdeanhänger repariert (Fotos davon mit Klick auf weiterlesen unten).
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| 1. Station: Ruine Neuenberg mit meiner Kundin Jasmin. Danach waren wir bei der Zwergenhöhle und der Ruine Eibach, die im Wasser liegt |
Melina war die letzte Praktikantin 2016, die Erste war Pia und von ihr gibt es ein Video:
Und hier noch die fehlenden Fotos von Melina und Pia sowie je eines von Katja & Ronja:
Sonntag, 11. Dezember 2016
Alle guten Dinge sind drei: Die 12-Oaks-Buchprojekte
Dieser Beitrag ist für die Lieblingskunden, die an unserem Adventsspiel teilnehmen: Anabel, Marlen, Maya, Dorina, Stephanie, Yvonne, Svea, Manfred und Marion, denn hier ist eine Lösung versteckt:
"Pferde vermenschlichen - aber richtig", ist der Titel meines zweiten Buches (LESEPROBE in unserem Turnierblog).
Ich brauchte zwei Bücher für die Vorweihnachtszeit, weil wir ja im September immer das Adventskalenderspiel in den News unserer Homepage haben und ich fand es ist eine gute Idee, wenn ich da auch meine Bücher verlose. Das sind natürlich nur die kleineren.
Ich arbeite ja seit Jahren an einem Buch, das
"Pferde vermenschlichen - aber richtig", ist der Titel meines zweiten Buches (LESEPROBE in unserem Turnierblog).
Ich brauchte zwei Bücher für die Vorweihnachtszeit, weil wir ja im September immer das Adventskalenderspiel in den News unserer Homepage haben und ich fand es ist eine gute Idee, wenn ich da auch meine Bücher verlose. Das sind natürlich nur die kleineren.
Ich arbeite ja seit Jahren an einem Buch, das
Westernreiten meets Natural Horsemanship
- wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird
heißen soll. An sich steht der Text dafür auch, aber da soll es Fotoserien geben, die zur Anleitung von bestimmten Übungen in die Tiefe gehen. Es ist jede Menge Text zu Disziplinen wie Cutting, Reining, Trail und, und, und ... mit dem Ziel nicht nur zu zeigen, wie ich diese am Boden vorbereite, sondern vor allem, wie ich das Pferd dafür so begeistere, dass es gerne lernt und so motiviert ist, dass es von sich aus die Perfektion anstrebt. Das Buch wird dann auch mindestens doppelt so teuer sein wie die beiden anderen, es soll aber mindestens auch drei mal so gut sein. Das zu überarbeiten und zu lektorieren wird wohl den Rest des Winters in Anspruch nehmen, so dass es wohl ein paar Wochen vielleicht Monate dauert bis zur nächsten Leseprobe. Um Euch die Zeit zu versüßen (oder denen, denen ihr ein Buch in der Art schenken wollt) gibt es diese beiden - mit Klick auf den Button habt ihr es noch nicht gekauft - ihr landet damit nur auf der richtigen Seite bei Amazon und ich freue mich immer, wenn ihr auf diesem Weg Bücher kauft, den das Autor sein, ist ja bekanntlich eine brotlose Kunst, wenn man nicht gerade Bestseller-Autor ist, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Deswegen freue ich mich darüber, wenn ihr meine Beiträge teilt und über meine Bücher Rezensionen schreibt.
HIER geht es übrigens zur Leseprobe meines Erstlingswerkes:
"Die Lüge vom Sozialstaat - warum es die Todesstrafe in Deutschland immer noch gibt"
HIER geht es übrigens zur Leseprobe meines Erstlingswerkes:
"Die Lüge vom Sozialstaat - warum es die Todesstrafe in Deutschland immer noch gibt"
Montag, 5. Dezember 2016
Willkommen im Themenmonat "Lieblingskunden"
Manche meiner Lieblingskunden habe ich Euch ja schon im Laufe des Jahres vorgestellt, aber weil bald Weihnachten ist und man für alles Gute im Leben dankbar sein soll, was ich spätestens seit dem Themenmonat "Esoterik & Spiritualität" weiß, hält doppelt bekanntlich besser und ich verlinke unten auf diese Beiträge.
Vorher möchte ich Euch aber unbedingt von einem Dreier-Gespann berichten über das ich mich ganz besonders gefreut habe. Zur Vorgeschichte: Wir haben es irgendwann einmal eingerichtet, dass jeder Ausrittkunde wenigstens eine Stunde Unterricht nehmen soll, was bei manchen Kunden zu regelrechter Entrüstung führte, die dann ausblieben. Wie sich das aber auswirkt, wenn man diese Regel nicht einhält, erzähle ich u.a. in meinem zweiten Buch "Pferde vermenschlichen - aber richtig" (noch eine Negativ-Kundengeschichte findet ihr HIER), aber in diesem Themenmonat geht es ja um Positivbeispiele und bei dem Dreiergespann war es genau andersherum. Der Ausritt bei uns war ein Geschenk und die Schenkerin Katharina hat ganz gezielt all die Ställe aussortiert, wo es ohne eine Stunde Unterricht direkt ins Gelände ging. Die Ställe, die ihre Pferde sogar verleihen, waren von vorneherein unten durch, deswegen gehörten diese drei Kunden zu meinen Highlight des Jahres, denn da weiß ich, dass sowohl unser LEITBILD, als auch unsere Konditionen für AUSRITTE bei den Kunden ankommen.
Eine meiner Lieblingskunden ist natürlich Dorina, die fleißig bei unserem ADVENTSSPIEL mitmacht und auch sonst zu meinen absoluten Favoriten meiner Lieblingskunden zählt. Nicht nur, weil wir uns mittlerweile schon Jahre kennen und sie mir auch immer wieder sagt, dass sie großen Wert auf meine Meinung legt, sondern auch, weil sie so ein tolles Pferd hat.
Dieses Quarterhorse names Jack stelle ich Euch im Beitrag "Ein Geht-nicht-Pferd geht jetzt doch" vor.
Die schönsten KUNDENGESCHICHTEN findet ihr, wenn ihr den fetten Button in Großbuchstaben drückt oder scrollt einfach hier nach unten und klickt auf:
Vorher möchte ich Euch aber unbedingt von einem Dreier-Gespann berichten über das ich mich ganz besonders gefreut habe. Zur Vorgeschichte: Wir haben es irgendwann einmal eingerichtet, dass jeder Ausrittkunde wenigstens eine Stunde Unterricht nehmen soll, was bei manchen Kunden zu regelrechter Entrüstung führte, die dann ausblieben. Wie sich das aber auswirkt, wenn man diese Regel nicht einhält, erzähle ich u.a. in meinem zweiten Buch "Pferde vermenschlichen - aber richtig" (noch eine Negativ-Kundengeschichte findet ihr HIER), aber in diesem Themenmonat geht es ja um Positivbeispiele und bei dem Dreiergespann war es genau andersherum. Der Ausritt bei uns war ein Geschenk und die Schenkerin Katharina hat ganz gezielt all die Ställe aussortiert, wo es ohne eine Stunde Unterricht direkt ins Gelände ging. Die Ställe, die ihre Pferde sogar verleihen, waren von vorneherein unten durch, deswegen gehörten diese drei Kunden zu meinen Highlight des Jahres, denn da weiß ich, dass sowohl unser LEITBILD, als auch unsere Konditionen für AUSRITTE bei den Kunden ankommen.
Eine meiner Lieblingskunden ist natürlich Dorina, die fleißig bei unserem ADVENTSSPIEL mitmacht und auch sonst zu meinen absoluten Favoriten meiner Lieblingskunden zählt. Nicht nur, weil wir uns mittlerweile schon Jahre kennen und sie mir auch immer wieder sagt, dass sie großen Wert auf meine Meinung legt, sondern auch, weil sie so ein tolles Pferd hat.
Dieses Quarterhorse names Jack stelle ich Euch im Beitrag "Ein Geht-nicht-Pferd geht jetzt doch" vor.
Die schönsten KUNDENGESCHICHTEN findet ihr, wenn ihr den fetten Button in Großbuchstaben drückt oder scrollt einfach hier nach unten und klickt auf:
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Gastbeitrag zu Hunden & Pferden
Fleischfresser & Vegetarier oder gibt es doch Gemeinsamkeiten?
Mein Pferd, Welsh Cob D-Stute, steht in einer Herde mit 2 Haflingerstuten, davon eine ehemalige Zuchtstute, einem Haflingerwallach, 30 Jahre alt, einer Haflinger-Appaloosa-Mix-Stute, einer deutschen Classic Pony-Stute und einer Hannoveranerstute.
Wie in jeder
anständigen Herde gibt es auch hier eine Arbeitsaufteilung, je nach
Fähigkeit und Charakter der einzelnen Tiere.
Die
Hannoveranerstute hat den Job des Wächters übernommen. Passt
perfekt zu ihrem Interieur, da sie vom Grunde her eher ein nervöser
Typ ist, sicherheitsbedürftig und recht schnell frustriert.
Ihr Pendant,
quasi die Bewerterin der Meldungen, ist die Haflingerstute die früher
in der Zucht eingesetzt wurde. Sie ist ein gesetzter Typ,
selbstsicher durch ihre Lebenserfahrung. Die zweite Haflingerstute
ist stoisch im Typ, nicht schreckhaft oder sensibel. Ihr Bestreben
ist es dabei zu sein, damit gibt sie sich in ihrer Genügsamkeit
gerne zufrieden. In ihrer Trägheit verfolgt sie auch keine höheren
persönlichen Ziele, die mit Arbeit und Verantwortung einhergehen
würden.
Meine
Cob-Stute ist mit ihren drei Jahren die Jüngste im Bunde. Sie
übernimmt noch keine große Verantwortung in der Gruppe, sondern
genießt den Schutz, der ihr angeboten wird. Vom Typ her neugierig und
sensibel ruht sie in der Mitte und ist ein gern gesehener Kraul- und
Pflegepartner.
Der alte
Wallach hält sich gerne in der Nähe dieses Herdenkerns auf, er
flankiert regelrecht die Stuten. Die Stuten dulden ihn und gewähren
ihm damit Herdenschutz. Er ist wenig an Interaktionen beteiligt,
zeigt selbst jedoch auch kein Bestreben, sich einen Aktivposten zu
erarbeiten.
Meist abseits
dieses Kerns befindet sich das Partner-Duo aus der kleinen Ponystute
und der Appaloosa-Mix-Stute. Die beiden sind eine eigene Einheit, die
aber trotzdem mit den anderen eine Herde bilden. Beide sind vom Typ
her mutig, offensiv, selbstsicher und haben in der Herde den
Beschützerposten inne.
Damit sind
alle lebenswichtigen Posten und Aufgaben verteilt.
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| Im Spätsommer haben wir May an den Reiter gewöhnt - unten gibt es eine Playlist |
Ich stand
also neben meiner Stute als der Wachtposten (Hannoveraner) mit einem
Wiehern Alarm schlug. Sofort danach kam die Antwort der gesetzten
Haflingerstute (lebenserfahrene Mutter): „Ok, wahrgenommen.
Schlimm?“, Antwort Wachtposten: “Nein, eine von uns.“. Ruhe.
Unten am Weidetor wurde das kleine Pony nach einem Ausritt wieder
eingelassen und machte sich zielstrebig auf die Suche nach ihrer
Partnerin, der Mix-Stute. Der Wachtposten war, um die „Gefahr“
besser beurteilen zu können, an den äußeren Herdenkern getreten
und damit dem Pony entgegen. Das Pony, dem Wachtposten keine
Beachtung schenkend, erklomm zielstrebig den Hügel. Als Pony und
Wachtposten noch ca. 20 m voneinander getrennt waren, begann das Pony
den Wachtposten offensiv zu fixieren, woraufhin der Wachtposten
sofort stehen blieb. Das Pony kam auf 10 m heran und blieb stehen,
den Wachtposten fixierend. Daraufhin senkte der Wachtposten den Kopf.
Das Pony, seiner Wirkung bewusst, hob den Schweif, ging in die Hocke
und pinkelte. Mit festem Blick auf den Wachtposten.
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| May mit Haflinger auf der Weide |
Jedenfalls
inspizierte das Beschützer-Kämpfer-Pony die Genitalien von
Wachtposten und arbeitete sich dann bis zur Nase vor. Wachtposten,
ganz vorsichtig, grüßte ebenfalls über die Nase. Das Kampf-Pony,
um seiner Autorität nochmals Nachdruck zu verleihen, begann zu
quietschen und legte die Ohren an. Drehte sich um und verließ
Wachtposten um sich selbstsicher durch die komplette Gruppe der
anderen Pferde hindurch, seiner Gefechtspartnerin, der
Appaloosa-Stute, zu nähern.
Nun, wo
wollen wir hier den Bezug zu den Hunden herstellen?
Wie bei den
Pferden gibt es auch bei den Hunden Tiere mit unterschiedlichem
Charakter und Fähigkeiten. Hält man mehrere Hunde im Rudel zusammen, kann man dasselbe beobachten wie bei unseren Pferden. Es gibt
verschiedene Aufgaben innerhalb der Gruppe die besetzt und ausgefüllt
werden müssen.
Die
Kernaufgaben jeder Gruppe von sozial hoch entwickelten Tieren sind
immer gleich:
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