Samstag, 17. Juni 2017

Mustang Makeover - der Bericht: Keine Antwort ist auch eine Antwort

Wegen meinem Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" (HIER BESTELLEN) zog das MMO vor Gericht - mit wenig Erfolg:




Und jetzt zum Blogbeitrag:


Tja, ich beginne mal mit einem Vorab: Meine "25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover" wurden natürlich nicht beantwortet, habe ich auch nicht wirklich mit gerecht. Deswegen hatte ich sie so formuliert, dass sie auch ohne Antwort aussagekräftig sind: HIER. Zwischendurch hat Veranstalter Michael Strussione aber in einem Facebook-Kommentar geschrieben, man hätte mir mehrfach ein persönliches Gespräch angeboten, was Quatsch ist, denn er wollte mit mir bzw. allen Admins nur deswegen telefonieren, um die Kritik in einer meiner Facebook-Gruppen einzudämmen. Als das nicht gelungen war, hat er einigen Mitgliedern der FB-Gruppe "Die Pferdeprofis an der Bande" mit Klage gedroht. Strussione sprach von unwahren Tatsachenbehauptungen - Rechtsanwälte sahen das anders und schrieben, dass es bei dem, was in der Gruppe geschrieben wurde, um zulässige Werturteile ging. Einer fragte sich sogar, ob Strussione sich mit seinen Klageandrohungen selbst strafbar gemacht haben könnte, weil seine Drohungen möglicherweise als Nötigung zu werten seien (siehe Screenshot rechts). DAS und nichts anderes sollte Inhalt des Telefonats sein (auch dazu habe ich Screenshots). Um meinen guten Willen zu zeigen, hatte ich Strussione geschrieben, dass er meine Fragen gerne auch telefonisch beantworten könnte, ich würde das Gespräch dann aufzeichnen (denn bei der bisherigen Berichterstattung gab es von Seiten des Mustang Makeovers Klagen darüber, dass man falsch zitiert worden sei. Diesen Vorwurf wollte ich umgehen). Auf diese meine Nachricht, habe ich keine Antwort erhalten,was aber nicht sooo wichtig ist, weil man bei Verdachtsberichterstattung nur die Gelegenheit zur Stellungnahme geben muss und wenn der Gegenüber diese Gelegenheit nicht wahrnimmt, darf man im Nachgang natürlich trotzdem berichten. Also habe ich erst mal eine Satire geschrieben (eine weitere mit dem Titel "Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg? erscheint Anfang Juli in meinem POLITISCHEM BLOG) - hier die Erste:

Was ein Mustang Makeover mit Hundekacke und Katzenbabys zu tun hat (bisher 600 Aufrufe)

Und dann endlich kam doch mal eine Reaktion von Michael Strussione ...

Mittwoch, 14. Juni 2017

Im März 2018: Gastbeiträge von Mustangexperte Hardy Lahn hier im Blog

Wegen meinem Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" (HIER BESTELLEN) zog das MMO vor Gericht - mit wenig Erfolg:


Und jetzt zum Blogbeitrag:


ALS VORAB zum themenmonat KÖNNT IHR HARDYS VITA LESEN:

Hardy hat seit über 25 Jahren als Natural Horsemanship-, Leadership und Verhaltenscoach mit hunderten von Pferden und Menschen in Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Italien und den USA gearbeitet. Er hat ausgewilderte Pferden in der Toscana betreut und geholfen sie zu erhalten und hat mit Mustangs in Montana gerarbeitet. Ganz aktuell baut er mit seiner Frau seine Ranch & Farm in Kalifornien auf, wo sie schon sie vier Mustangs adoptiert haben. Für eine renommierte Horse-Rescue Organisation in Nordkalifornien fungiert er als Berater und Ausbilder für Volontäre und hilft bei Pferden die durch Missbrauch schwere Verhaltensstörungen haben oder bei aufgenommenen Mustangs, die niemand mehr haben wollte. In seinem Berufsleben als Brand-Consultant für internationale Unternehmen und Lehrer an der UC Berkeley für Markenkommunikation verdient  er sein Geld, um frei für seine Pferde zu sein. In den USA, wo uneigenützige Hilfe großgeschrieben wird, ist es im Dezember 2017, in dem Hardy die Arbeit mit Pferden auf deren Foundraiser Annual Meeting zeigte, gelungen an einem einzigen Abend über 100.000 Dollar für die Rettung von Pferden in Not an Spenden zu sammeln.

Eine Ankündigung auf den Themenmonat findet ihr in den 12-Oaks-News:

Der Anlass war, dass der Veranstalter des Mustangmakeovers einen sachlichen Kommentar von Hardy Lahn einfach gelöscht hat. Dagegen könnte man theoretisch juristisch vorgehen - ich werde dazu einen entsprechenden Musterbrief vorformulieren:


Mundtot machen: Geht Mustang Makeover rechtswidrig gegen Kritiker vor?


Das ist der gelöschte Kommentar, Lahn wurde kommentarlos
für die MMO-Seite gesperrt / Lahn meint den Verein IG Mustang
Das Mustang Makeover  löscht völlig harmlose, wenn auch kritische Beiträge und das ist rechtswidrig. Dazu wird der Verfasser Hardy Lahn im März eine Art Trilogie schreiben. Dabei geht es nicht nur um die Löschung, sondern auch darum, ob es den Mustangs überhaupt hilft, wenn man sie aus USA nach Deutschland exportiert, damit sie hier in einem Showact die Leute unterhalten. Vorab die Rechtsgrundlage zu MAN-DARF-AUF-FB-LIKE-SEITEN-NICHT-LÖSCHEN:  https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21 

Und daraufhin Personen zu blockieren, ist ja dann so richtig Mafia-Like, aber wir sind ja vom MMO nichts Anderes gewöhnt: Es sind Dutzende von mir bekannten (SACHLICHEN) Leuten ebenfalls dort blockiert worden. Wir alle hätten das Recht auf Wiederherstellung unserer Kommentare - vielleicht sollte man mal eine Sammelklage ins Auge fassen, denn wir haben ja nichts Beleidigendes geschrieben - wie gut, dass es heutzutage Screenshots gibt. Habt ihr welche? Dann schickt sie mir ... bis dahin ein paar Passende von mir. Wer den Link oben studiert hat, weiß dass auf Gefällt-mir-Facebook-Seiten Kommentare nicht gelöscht werden dürfen. Ihr findet aber eine Ankündigung vom Veranstalter genau dies künftig zu tun. Außerdem hat der Veranstalter gegen Facebook-Richtlinien verstossen (nicht gegen Gemeinschaftsstandards, aber im zweiten Teil des FB-Screens, dieser Screen wurde mir bereits zugeschickt) und die ersten beiden Beispiele für SACHLICHE Kommentare, die in keinster Weise beleidigend waren und trotzdem gelöscht wurden.

Erste Screenshots findet ihr ebenfalls in den 12-Oaks-News.

Hardy hat übrigens auch einen Text in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" geschrieben. Er nimmt dort das Video von Michael Geitner auseinander, der den Vorfall mit Peter Pfister als Unfall abtut (dazu auch von mir am Montag ein React-Video im 12oaksTV-Hauptkanal). Einen kleinen Vorgeschmack auf seine geniale Schreibe findet ihr in der Rezension des Buches, zu dem er ja nur dieses eine Kapitel beigesteuert hat, weil er es - wie ich auch - aus Tierschutzgründen wichtig findet, dass fragwürdige Methoden öffentlich diskutiert werden. Durch diese Diskussion ist er auch auf meine React-Videos zu Bernd Hackl aufmerksam geworden und hat zwei davon auf Youtube kommentiert.
Hardy Kommentare habe ich ganz oben im Video angepinnt:
Zwischenzeitlich gibt es ein brandneues React-Video .... na ja, brandneu trifft es nicht ganz. Es wurde zwar erst jetzt veröffentlicht, aber ich habe es vor einem Jahr erstellt und war dann nicht sicher, ob ich es veröffentlichen soll, weil ich vielleicht ein wenig hart war mit ihm. So ein Tritt tut bestimmt weh und es war bestimmt eine Stelle, die besonders weh tut. Mir fiel eben ein, dass man selbst (oder meine Kinder) ja auch schon mal getreten wurden und das kommt ja auch schon mal vor im Umgang mit Pferden - na ja, urteilt selbst.



Mein neuestes Buch ist noch zwei Wochen zum E-Mail-Sonderpreis erhältlich. Details: HIER 

Mittwoch, 7. Juni 2017

Heiligenschein der Grünen fällt - wie Mitglieder heraus gemobbt werden

Vor wenigen Wochen wurde ich noch als Kreistagskandidatin von den Lindlarer Grünen gehandelt und sollte in den Rat, aber dann habe ich mich geweigert unter meine privaten Facebook-Posts zu schreiben, dass meine Meinung zu Corona nicht die Meinung der Lindlarer Grünen ist und dann war Krieg. Diese Rede habe ich am Wahltag vorm Ortsverband gehalten. Zu einer Wahl kam es nicht, weil ich es so unverschämt waren, dass zwei Mitglieder den Raum verlassen haben, weil sie sich meine Rede noch nicht einmal anzuhören. Daraufhin haben meine Kinder und ich unsere Bewerbung zurück gezogen. Denn das Mindeste ist, dass man sich eine Meinung wenigstens einmal anhört, bevor man sie verurteilt. In der Rede habe ich einige 'Skandale' angesprochen, die eigentlich nicht nach außen dringen sollten, aber da man mich nicht anhören wollte, veröffentliche ich diese Rede, denn eigentlich finde ich auch, dass die Wähler wissen sollten, was hinter den Kulissen passiert. (Meine Rede vor der Kreisversammlung hat das Thema "Ausgrenzung von Menschen mit dem Label NUR" und ist HIER zu finden. Als Part 3 antworte ich auf eine E-Mail der Kreissprecher, über die ich mich echauffiert habe und zwar HIER)

Liebe Parteifreunde,


eigentlich war ich ja mal auf Platz 5 der Liste und da auch eigentlich sehr glücklich, aber mittlerweile bin ich von dieser Liste gestrichen worden und: weil ich mich nicht freiwillig habe streichen lassen, sind meine Kinder auch gestrichen worden. Sippenhaft in dieser Form ist in unseren Augen Machtmißbrauch. Nur deswegen kandidiere ich jetzt doch für den ersten Platz, Janik auf Platz 8 und Larissa auf Platz 9 - dies ist unsere gemeinsame Rede.

Vor einigen Monaten hatten wir uns in einer Parteisitzung darauf geeinigt, dass wir uns an das Grüne Statut halten, dass auf den ungeraden Plätzen Frauen kandidieren. Im Vorfeld hatte sich Fraktionssprecher A. für den ersten Platz beworben und ich hatte ihn aufs Frauenstatut aufmerksam gemacht, worauf er mir sagte, das gelte nur, wenn der OV das so abstimmt. Ich habe mich erkundigt und erfahren, dass das Gegenteil der Fall ist: Es gilt immer. Dieses Grüne Frauenstatut habe ich A per WhatsApp geschickt und nur wenige Stunden später sagte Ortsverbandsvorsitzender B in der Fraktionssitzung (ein guter Freund von A), ER habe sich erkundigt und herausgefunden, dass wir das Frauenstatut einhalten sollten. Zufall?

Bereits am Morgen nach der Sitzung rief B mich jedoch an und erklärte mir, wie man das Frauenstatut umgehen könne, wenn einfach alle Frauen verzichten, dann könne A doch auf Platz 1. Die Frauen U und J würden eh nicht wollen und wenn ich auch nicht will, wäre doch alles in Butter. Er erzählte, dass A ihm am Vorabend diverse WhatsApp geschrieben hatte, weil er befürchtete, ich könnte mich auf den ersten Platz drängen. Dabei besagt das Frauenstatut explizit, dass man Frauen nicht nur dulden, sondern fördern soll.

Sonntag, 4. Juni 2017

Doppelmoral, ein Gedicht mir zu Ehren & Hackls Kinder bedroht

Gestern habe ich ein satirisches Plädoyer geschrieben, nachdem das Grundgesetz abgeschafft gehört, weil es keiner mehr haben will (including : Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo) - HIER nachzulesen - und heute kommt der Tragöde zweiter Teil:

Wenn wir nun einmal dran sind, lasst uns Nägel mit Köpfen machen und Journalismus und Presse auch komplett abschaffen. Kann weg, braucht keiner mehr, denn es gibt ja heutzutage selbsternannte Facebook- & Youtube-Experten, die finden dass der Journalismus als vierte Gewalt im Staat ausgedient hat. Kontrollfunktion der Presse – was soll das denn sein? Wenn der Presse was nicht gefällt, soll sie doch einfach mit dem Allerwertesten zuhause bleiben. Wusstet ihr eigentlich, dass die Berufsbezeichnung „Journalist“ nicht geschützt ist? Jeder darf sich Journalist nennen und damit auch diese Kontrollfunktion der Presse wahr nehmen – im Sinne der Pferde, im Sinne der Verbraucher. Aber auch unter den Verbrauchern sind nicht alle gleich, denn man darf alles und jeden kritisieren, aber doch bitte keine Leute des gleichen Berufsstandes, denn der Grundsatz „Kollegenschelte“, bei dem die einen Krähen den anderen keine Augen auskratzen dürfen, wiegt viel schwerer als jegliches Gesetzbuch (es sei denn Bernd Hackl, Sandra Schneider oder der Veranstalter des Mustang Makeover kritisieren den Rest der Reiterwelt in Grund und Boden – dann ist es genau andersherum). Das wurde mir neulich von einer anderen Bloggerin erklärt, die selbst sowohl VOX-Pferdeprofis als auch Mustang Makeover kritisiert hat. Aber wenn zwei dasselbe machen, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Sie wäre ja keine Trainerin – die darf das, bei mir ist es Kollegenschelte: ich darf das nicht. Ja, nee … iss klar.
Zensur ist ja nur dem Staat untersagt, Facebook darf das sehr wohl und wenn Sachargumente fehlen, dann kann man ja versuchen, Kritiker mundtot zu machen, indem man ihnen droht. Mit Klagen z.B. (HIER gibt es eine Satire zu: Der Pepper-Verlag verklagt unseren Blog). Oder man droht Kritikern unterschwellig damit, sie finanziell zu ruinieren z.B., indem deren Google- & Facebook-Seite sowie deren Bücher negativ bewertet werden (mir passiert), andere müssen sich öffentlich dafür entschuldigen, dass sie es sich erdreistet haben, etwas Kritisches gegen das Mustang Makeover zu sagen, denn sonst wird geklagt (in meiner Satire-Facebook-Gruppe angedroht – HIERnachzulesen), aber wenn man gelobt, lieb und brav zu schweigen, gibt es eine Freikarte geschenkt und die Klage-Drohung wird ad acta gelegt.
Wer klagt, braucht nicht nur Richter, der braucht auch Gesetze, wo wir ja eigentlich dachten, die könnten größtenteils weg. Ist einfach zu mühsam, ständig das Strafgesetzbuch nach Gutdünken zu verbiegen. Ein kleines bisschen Grundgesetz darf es daher schon noch sein, denn wenn der Gleichheitsgrundsatz weg kommt, ist das Problem ja schließlich gelöst. Praktisch für TV-Sender, praktisch für Event-Manager, denn durch die Abschaffung des Artikel 3 GG kann so ein Veranstalter nach Gutdünken darüber entscheiden, in welchen Fällen das Strafgesetzbuch Anwendung findet und in welchen nicht. Sagt jemand z.B. etwas Kritisches übers Mustang Makeover im Sinne von: „Da geht es doch gar nicht ums Tierwohl, die wollen sich alle bloß die Taschen voll Geld stopfen„, dann ist das angeblich weder Meinung noch Werturteil, sondern Beleidigung nach § 185 Strafgesetzbuch und eine unwahre Tatsachenbehauptung, weil der Veranstalter das eben so empfindet. Der wiederum darf sagen, was er will und sogar unwahre Tatsachen vor sich hin behaupten und schwuppdiwupp darf er die Gerichte für seine Zwecke „Leben-und-leben-lassen SPRICH: Klappe-halten“ anrufen, denn wer klagt hat Recht, sagt Facebook. Warum sich dann überhaupt die Mühe machen zu klagen? Ich verstehe manchmal die Welt nicht mehr.
Beim Mustang Makeover dürfen ja auch die VOX-Pferdeprofis mitmachen und da sagt der Veranstalter, dass die erfahren sind und wenn der das sagt, dann ist das so. Die wissen ja bekanntlich, was sie tun, selbst dann, wenn sie Pferde mit Hengstketten longieren, Longenkarabiner durch Pferdemäuler ziehen, lahme Pferde reiten bzw. solche korrigieren, die nur buckeln, weil sie Schmerzen haben. Und wer hinter all diesen Aktivitäten den Tierschutzgedanken nicht entdeckt, der ist bekanntlich nur neidisch und psychologisch erwiesenermaßen profilneurotisch.

Freitag, 2. Juni 2017

Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg?





Also, ich denke ja, das kann weg. Das will ja keiner mehr, wenn man sich so die Diskussionen auf Facebook oder die Kommentare unter Youtube-Videos anschaut. Als ich jung war, gab es ein Phänomen, das sich Diskussion nannte. Person A sagt, finde ich doof, weil .. und Person B behauptete das Gegenteil, weil … – landläufig Sachargumente genannt. Sowas Überflüssiges kann auch weg, weilzeitaufwendig. Da muss man sich ja erst mal informieren, bevor man den Rand aufreißt – Gott bewahre. Wer es aber heutzutage wagt, sich tatsächlich zu informieren und sich anhand dieser Informationen eine Meinung zu bilden, der wird virtuell gesteinigt oder auf den Facebook-Scheiterhaufen gezerrt. Ich zum Beispiel bin ja der Meinung, die VOX-Pferdeprofis taugen nichts als Pferdetrainer, zumal da oft genug die Pferde dann doch verkauft werden müssen, weil die Besitzer trotz monatelanger „Therapie“ immer noch nicht klar kommen oder das ursprüngliche Problem gar nicht erst gelöst wurde. Das spreche ich nicht nur frank und frei aus, sondern kann es auch anhand der Sendung belegen, aber das interessiert die Youtube- und Facebook-Inquisitoren nicht, denn die können hellsehen, aber sowas von. „Du bist ja nur neidisch„, ist das Totschlagargument Nr. 1 knapp gefolgt von: „Du hast ja persönlich was gegen den Bernd und willst den nur fertig machen. Das ist psychologisch erwiesen.“



Donnerstag, 1. Juni 2017

25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover



Sehr geehrte Frau Strussione, sehr geehrter Herr Strussione,

da ich mich über Ihre Website und Youtube-Kanäle intensiv über Ihr Event informiert habe, ergeben sich für mich einige Fragen.

Ich plane in meinem Blog (12oaks-ranch.blogspot.de bzw. steiner-horsemanship.blogspot.de - ggf. als Themenmonat) über Ihr Event Mustang-Makeover (MMO) zu berichten. Da ich gelegentlich für Pferdeportale schreibe (z.B. 4my.horse oder selten auch hufgefluester.eu) würde ich diesen Bericht oder (falls es zu einer e-Mail-Stellungnahme kommt) auch bzw. nur dieses Interview den genannten Portalen zwecks Veröffentlichung anbieten (beide Portale erhalten eine Kopie dieser eMail).

Sollten Sie zu den vorgenannten Fragen keine Stellungnahme abgeben wollen, würde ich schreiben, dass der Veranstalter nicht zu einer Stellungnahme bereit war bzw. erwähnen, dass einzelne Fragen mit "Kein Kommentar" erwidert wurden, falls dem so sein sollte. Sie sind also nicht verpflichtet, hierauf zu antworten. Sollte ich bis zum 5. Juni nichts von Ihnen gehört haben, würde ich dies entsprechend publizieren.

Allerdings möchte ich Sie explizit bitten, im Falle einer Stellungnahme, die Fragen (per eMail) schriftlich zu beantworten, weil ich mir ungern nachsagen lassen möchte, ich hätte Sie nicht wort- bzw. sinngetreu zitiert und es am Telefon für mich keine Möglichkeit gibt, Aussagen im Nachhinein zu belegen, falls die Berichterstattung im einen oder anderen Punkt kritisch sein sollte - wobei ich hier selbstverständlich völlig offen bin, da ich die Antworten ja noch nicht kenne und somit auch eine positive Berichterstattung im Bereich des Möglichen ist. 


1. Auf der Startseite Ihrer MMO-Homepage steht: 

Montag, 22. Mai 2017

Unser Blog wurde verklagt - vom Pepper-Verlag ...

... und zwar wegen diesem Blogartikel über die Sendung VOX-Pferdeprofis (Staffel 5 / Episode 4):

Pferde brechen - ein ungeheuerlicher Verdacht gegen Bernd Hackl

In diesem Blogbeitrag gibt es ein Bildzitat (Buchcover). So was darf man ja normalerweise nicht verwenden wegen dem Urheberrecht, aber es gibt Ausnahmen, z.B. § 51 des UrhG: das Zitatrecht und das Landgericht Köln hat die Klage zwischenzeitlich abgewiesen, d.h. es hat mir Recht gegeben.

Das hatte ich dem Pepperverlag bereits in einer eMail geschrieben (die ihr HIER findet).

Hinweis: Zwar zähle ich zuerst alle Fakten auf mit zugehörigen Links, aber dieser Blogbeitrag enthält im zweiten Teil, die beste Satire, die ich jemals geschrieben habe (mal abgesehen vom Buch "Die Lüge vom Sozialstaat") ... es lohnt sich unten auf WEITERLESEN zu klicken.

Nach den ersten beiden Ein-Stern-Bewertungen innerhalb weniger
Minuten hatte ich das geteilt, was dann widerum in diese Läster-
-gruppe geteilt wurde, so dass es mehr wurden. Da ich das unter die
Negativ-Bewertungen gepostet habe, wurden einige wieder gelöscht.
Alleine die Tatsache, dass es diese Klage gibt und ich auch auch noch so kackendreist-selbstsicher war, die Auffassung zu vertreten, dass mein Tun und Treiben rechtens ist, hat einen Shitstorm auf Facebook ausgelöst. Der hatte sich gewaschen und sogar dazu geführt, dass quasi dazu aufgerufen wurde, meine 12-Oaks-Ranch-Firmenseite auf Facebook negativ zu bewerten (gerade heute kam noch eine Bewertung von jemand, der niemals Unterricht bei mir hatte).
Netterweise haben mich aber die Leute aus meiner FB-Gruppe ebenfalls bewertet (was sie halt bewerten konnten: Die einen Unterricht, die anderen meine Facebook-Tipps, Bücher & Videos), aber das könnt ihr ja auf Facebook nachlesen, wenn ihr die Bewertungen dort aufruft.
Anlässlich des Shitstorms in dieser Lästergruppe ohne Regeln, habe ich eine Stellungnahme verfasst (HIER zu finden). Und HIER findet ihr meine Beweise, dass ich nichts erfunden habe.
Wenn ihr Euch jetzt mithilfe der obigen Links durch die Vorgeschichte gewühlt habt, will ich Euch jetzt mal erzählen, was der Anwalt von der ganzen Sache hält. Erst mal musste ich ihm ja die Geschichte aus den vielen obigen Links erzählen und die sollte beginnen mit: "Es war einmal ein Pferd namens Otto, das buckelt, weil es (meiner Meinung nach - kann man nicht oft genug sagen)  entweder Gurtzwang oder etwas an der Halswirbelsäule hat!" Den Satz konnte ich nicht zuende aussprechen, weil der Anwalt fragte: "Was ist buckeln?" Ich erklärte: "Bocken" und erntete ein noch ratloseres Gesicht, worauf ich sagte: "Ist auch egal. Der Gegenanwalt ist Pferdeanwalt, der weiß, was Bocken ist, aber ich wollte halt lieber einen Fachanwalt für Urheberrecht und da bin ich bei Ihnen ja goldrichtig".
Da die Quelle, sprich der Verlag, ja auf dem Buchcover drauf steht, das Cover nur einen kleinen Teil des Blogbeitrags ausmacht und es diesen inneren Zusammenhang von Bildzitat und Text gibt .... ließ ich mich zur Äußerung "Das ist ein Kunstgriff, weil der Buchtitel im Kontrast zur Art des im TV gezeigten Pfedetrainings steht" hinreißen, wurde aber prompt vom Anwalt unterbrochen, der mich aufklärte: "Nein, nein, da geht es nicht um Kunst, sondern eindeutig ums Zitatrecht." Meine eMail an Pepper-Verlag hat er auch zerpflückt: "Klar hat der Kläger die Beweislast, aber der hat ja bewiesen, dass es sein Bild ist und sie es verwendet haben, also müssen wir das jetzt darlegen." Wir müssen z.B. beweisen, dass es die Sendung Otto gegeben hat und das ein zumindest umstrittenes Pferdetraining stattgefunden hat (hat einer von Euch die auf DVD?) Der Rest meiner eMail an den Pepper-Verlag fand aber Gnade in den Augen meines Anwalts und auch der Vorwurf des Gegenanwalts, ich sei polemisch, hat ihn nicht sonderlich geschockt: "Sie dürfen doch polemisch sein." Aber jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Als ich ihn nach den prozentualen Chancen fragte, sagte er (Trommelwirbel in Tateinheit mit Spannung):

"Wenn ich Zweifel hätte, dass Sie das gewinnen, dann würde ich Ihnen das sagen, aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich auch nicht."

Donnerstag, 18. Mai 2017

Eine Facebook-Gruppe gegen Selbstzensur


Wer den Themenmonat VOX-Pferdeprofis hier im Blog kennt, der weiß, dass mir der Pepper-Verlag wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung eine Klage angedroht hat und genau das haben sie jetzt auch getan. Und wie das bei Klagen immer so ist: Der Kläger sieht Erfolgsaussichten, der Beklagte nicht.
Das bleibt abzuwarten, aber jetzt geht schon der Facebook-Shitstorm los, obwohl ich diese Tatsache gestern nur in meiner eigenen privaten Facebook-Gruppe "Die Pferdeprofis an der Bande"geteilt habe. Irgendwer hat daraufhin in einer anderen Gruppe (Mein Pferd 2.0 revival) den Blogbeitrag "Vom Profijäger zum Bauernfänger" geteilt, wo es zu wilden Spekulationen gekommen ist und ich jetzt seit Stunden Rede und Antwort stehe. Weil ich heute noch etwas anderes vorhabe, mache ich das jetzt geballt - ich hoffe, ihr findet Euren Kritikpunkt bei den Zwischenüberschriften - falls nicht. Es gilt hier: ... to be continued - hinterlasst einfach einen Kommentar mit Eurer Frage oder Eurem Kritikpunkt. Im Gegensatz zu den Pferdeprofis möchte ich Rede und Antwort stehen und offiziell und vor allem sachlich Stellung nehmen, ohne eine Angriff-ist-die-beste-Verteidigung-Strategie.

Vorwurf 1: Ich sammel Geld, um mich selbst zu bereichern


Montag, 1. Mai 2017

Spieß umgedreht: Cavallo-Reitschultest von mir getestet


HIER klicken, um den Cavallo-Bericht zu lesen und das geniale Testergebnis zu sehen

"Haben Sie denn einen Trainer C?", fragte mich Miriam Kreutzer bei unserer ersten Bodenarbeitsstunde geradeheraus. Wer hätte geahnt, dass sie eine Testerin vom Cavallo-Reitschultest ist? Nun: Wenn ich schon ausgewählt werden, dann muss ich jetzt die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und das Getestet-Werden aus meiner Sicht erzählen. Die Frage nach dem Trainerschein ist jedenfalls eine berechtigte Frage, weil auch ich mich für eine Mindestqualifikation für Pferdetrainer und Reitlehrer ausspreche (HIER nachzulesen). Ich musste aber nichtsdestotrotz für mich selbst verneinen und erklären, dass wir durch Turniererfolge reiterlich unser Können beweisen und aus Kostengründen nicht beides ginge. Immerhin sei meine Tochter aber Leistungsklasse 1 der EWU (ich: LK 2), aber mein Spezialgebiet sei das Natural Horsemanship und da kann ich ebenfalls eine Prüfung durch Dritte vorweisen und erwidern: "Ich bin keine Instruktorin, aber ich habe im Horsemanship-Reiten den Level 4 und am Boden 3++ " (Videos in dieser PLAYLIST).
Miriam war ansonsten sehr sympathisch und hatte auch Verständnis, dass ich um eine Viertelstunde verschieben musste, weil meine Tochter Larissa Führerschein-Prüfung hatte und ich danach sofort weg musste, weil ich auf einem Geburtstag eingeladen war (was für ein Tag). Ich fragte sie, was sie davon hält, in der ersten Stunde Bodenarbeit zu machen und erst in der zweiten zu reiten, weil wegen der Beziehung zum Pferd und die hatte sie in kürzester Zeit aufgebaut. Eigentlich nehme ich Lucky sehr ungern als Schulpferd, weil er sehr sensibel ist und auf die oft noch grobe Einwirkung von Anfängern zuweilen überreagiert. Aber unser Paradeschulpferd Fancy sollte nachmittags noch in einer Stunde gehen und da teile ich den Job der Pferde gerecht auf. Cisco und Queenie sind wiederum zu frech für Anfänger, also stiefelten wir mit Lucky los und der tat alles - nur nicht überreagieren.

Sonntag, 16. April 2017

Ein Equitana-Besuch mit Parelli-Instruktor Berni Zambail

Bea Hohl, Berni Zambail und ich (v. links)
"Es ist immer sehr leicht zu urteilen", sagte Berni Zambail beim Mittagessen auf der Equitana. Er war der Hahn im Korb zwischen seiner Frau Christine, der 4my.horse-Geschäftsführerin Beatrice Hohl und mir. Wir drei hatten gerade zuvor über einen Zirkustrainer geredet und dass es hinter dem Vorhang gar nicht mehr alles so nett aussieht wie während der Show. Da ist nämlich nicht mehr alles so freiwillig, wie es sich unsere weiblichen Wendy-Herzen wünschen. Aber den Wendy-Zahn hatte uns Berni schnell gezogen, denn die große Frage ist, ob das überhaupt so sein muss, dass Pferde alles freiwillig und mit Riesenspaß machen, während wir Menschen von morgens bis abends Stress haben, um unsere Brötchen und das Heu für die Pferde zu verdienen.

Mittwoch, 1. März 2017

Nicht nur Trainingstipps, sondern auch Geschichten

Mögen Sie Geschichten? Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie, denn dem Storytelling ist der ganze zweite Teil des siebenteiligen Buches gewidmet. Am Beispiel ihrer fünf eigenen Pferde erzählt die Autorin, wie mit dem Natural Horsemanship Programm aus Problempferden Verlasspferde werden.
Besonders witzig ist das Kapitel über das Cuttingpferd Queenie, dass die Autorin liebevoll ihren Jungdrachen nennt, denn Queenie hat ein Selbstbewusstsein, dass durch keine Tür passt. Sie wusste schon vom Tag ihrer Geburt an, was sie will und noch besser, was sie nicht will. Mit viel Humor wird die Geschichte des heute fünfjährigen Pferdes erzählt, so dass der Leser aus dem Schmunzeln nicht heraus kommt. Wer die Geschichte dieses Buches lesen möchte, der kann dies übrigens in unserem Turnierblog: Zu Reining-lastig - aus ethischen Gründen abgelehnt. nachlesen. Dort gibt es auch den Klappentext und die Inhaltsangabe.

Weniger lustig, aber nicht minder spannend ist die Geschichte von Queenies Mutter Fancy.

Freitag, 10. Februar 2017

Abrakadabra: Aus eins mach drei ... aus Trilogie wird Sammelband

Meine Tochter Larissa, die "Schuld" am Sammel-
band Nr. 1 ist (Foto wurde an Pats Barn gemacht)
Im Planen bin ich ja gut und dachte mir, es wäre eine geniale Idee, wenn mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gespickt wäre mit all den Artikeln, die ich einmal für Pferdeportale geschrieben habe. Die Arbeit an dem Buch hatte ich ja bereits Anfang 2014 begonnen und überall hereingeschrieben, an welcher Stelle die Artikel als Kästen neben dem Text erscheinen - war ein typischer Fall von War-wohl-nix. Warum das nix war und überhaupt, den "Leidensweg" meines "allerersten" Buches "Westernreiten meets Naturalhorsemanship" lest ihr im Partnerblog (HIER klicken). Mehr als 212 Seiten ist mit Open Office einfach nicht zu machen und selbst dann zerstört das Programm auf heimtückische Art und Weise ganze Manuskripte und das alle paar Tage aufs Neue.
Zum Glück hatte ich irgendwo gelesen, dass Beiträge, die bereits im Internet erschienen sind, durchaus auch gerne als Buch gekauft werden, also dachte ich: "Das ist die Idee, ich mache einfach einen Begleitband zum Buch." Der hätte dann schon wieder weit über 100 Seiten gehabt, was erneut so ein grenzwertiges Projekt für Open Office gewesen wäre.Egal, das wollte ich wohl auf mich nehmen, selbst wenn sich nach jedem Speichern die Fotos derart nach hinten verschieben, dass mir manchmal über 300 Seiten angezeigt wurden. Aber dann habe ich hin und her überlegt, wie der Begleitband denn jetzt heißen soll und mir fiel beim besten Willen nullkommanichts ein, bis mir die Alliteration "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" durch den Kopf ging. "Das ist es", dachte ich, "aber wie passen dann die Horsemanship-Artikel zum Titel?" Gar nicht, antwortete ich mir selbst und hatte noch einen kleinen Geistesblitz, dass es nämlich schön wäre, auch den Florida-Blog zu verwursten (im Westernbändchen analog: Best-of-Turnierblog).

Zur Vorgeschichte: Meine Tochter und ich hatten 2015 an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem Pat Parelli vier kostenlose Gallery-Plätze bei einem Level-4-beyond-Kurs "verloste". Wir erhielten sodann eine Mail, dass sich weit über 1.000 Leute beworben hätten, dass aber vor allem nach selbstbewußten Leuten gesucht würde und ausgerechnet meine Tochter macht das Rennen. Ich habe danach in meinem Blog Anekdoten von der Reise, dem Essen, dem Kurs geschrieben und auch wieder einen Artikel für ein Pferdefachportal mit dem Titel "Pat Parellis Yoga for horses". Dann fiel mir ein, dass Pats Barn Managerin Elli Pospischil in einem Facebook-Post einmal etwas vom "Parelli-Land" geschrieben hat und schon war auch der Name für das zweite Bändchen gefunden:

Inspirationen aus dem Parelli-Band (mittleres Buch /
Klappentext und Inhaltsangabe mit Klick auf Weiterlesen)