Freitag, 24. Mai 2019

Geheimnis gelüftet: Frage nach dem Warum im Kinostart zum Pfister-Pferdemann-Film geklärt

Vorab lesen: Pferd in den Tod trainiert und Strafbefehl: Pfister zu Geldstrafe verurteilt

Danke für die Werbung für meine Videos ... aber Schlechtmachen
wäre es, wenn man Lügen verbreitet - mache ich gar nicht ;)
Ich bin berühmt, das sagen zumindest meine Hater (verwechseln öffentlich mit Person der Zeitgeschichte), die ich mir seit etwa einem Jahr leiste und die kräftig meinen Youtube-Kanal pushen, indem sie einen eigenen Kanal gründen, wo es - zumindest am Anfang - ausschließlich um mich ging ... wow, bin geplättet. Besser Hater als gar keine Fans ...

Das ist natürlich Spaß: Mich erreichen fast täglich Mails und PNs, wo man mich bittet, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Doch fast genauso viele Screenshots werden mir ebenfalls zugesandt, wo man mir alles Mögliche unterstellt, insbesondere über meine angeblichen Beweggründe (links).

Meine Hater können nämlich Gedanken lesen und wissen, dass ich meine Kritik nur deswegen äußere, um Aufmerksamkeit zu erregen, Kunden zu gewinnen oder einfach für mein Ego. Ja, nee, is klar, würde Atze Schröder da sagen. Denn eigentlich muss man doch eher damit rechnen, Kunden zu verlieren oder zu verschrecken, wenn man sich des "Kapitalverbrechens Kollegenschelte" schuldig macht. Mal abgesehen von den Konsequenzen, die ich u.a. in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" beschreibe: Rauswurf aus Facebook-Gruppen, Klagen (Urteil in Sachen Bernd Hackls Verlag: HIER), Verleumdung meiner Person und, und, und ... Peter Pfister behauptet sogar, ich würde ihn nur kritisieren, um Kasse zu machen, weil ich ja auf meine Bücher verweise - ja, Mensch: Was macht es für einen Sinn journalistische Bücher (die übrigens der Wahrheit verpflichtet sind) zu schreiben, wenn die niemand liest? Aber egal: Wer würde all das erdulden, wenn er nicht zu 100 Prozent von dem überzeugt ist, was er tut?

Auch in diesem Buch geht es u.a. um Peter Pfister und Bernd
Hackl, derzeit nur bei mir erhältlich, weil das MMO 
Books-on-demand gerichtliche Schritte angedroht hat
 (HIER nachzulesen). Bestellung: nicola-steiner@t-online.
Bevor ich euch also die neuesten Entwicklungen im Fall Pfister erzähle (er hat mir eine böse Mail geschrieben), lüfte ich nun das Geheimnis um das WARUM: In der Hoffnung, dass die Spekulationen um meine Beweggründe aufhören. Aber damit ist wohl eher nicht zu rechnen, denn was bleibt noch übrig von der Kritik an meiner Person, wenn man all die an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen mal weg lässt? So jetzt aber ... Trommelwirbel ... es ist ganz einfach:

Ich kann einfach Lügen nicht ertragen und das ist trauriger Alltag in der Pferdewelt: Es wird gelogen und betrogen und der pferdebegeisterte Verbraucher wird nach Strich und Faden ausgenommen: Es ist ein Millionengeschäft mit dem Pferd.

Der Beweis dafür, dass ich das nicht erfunden habe. Man achte auf Begriffe
wie "Rohheit" und "ERHEBLICHE Schmerzen oder Leiden"
Doch die Pferdefachpresse, deren Aufgabe es ist genau das aufzudecken, schweigt, was ihr in u.a. den hier integrierten Büchern nachlesen könnt. Manchmal wird jedoch gar nicht gelogen, sondern es wird etwas Wesentliches ausgelassen, z.B. dass Peter Pfister wegen Rohheit gegen ein Tier nach Par. 17 Tierschutzgesetz verurteilt wurde (das passiert nur dann, wenn die Veterinärämter es so schwerwiegend finden, dass sie statt Ordnungswidrigkeit eine Straftat vermuten - also nur bei sehr schweren Verstössen gegen das Tierschutzgesetz).
Hier zwei Beispiele dafür, wie besonders brutales Pferdetraining als besonders sanft verkauft wird (die Zitate könnt ihr gerne mit dem integrierten Video vergleichen):

"Peter Pfister vertritt wie kaum ein anderer die Idee der Horsemanship (...) Dabei ist es nie der sportliche Erfolg, den er mit diesem edlen Tier anstrebt, sondern ein freies Leben in echter Partnerschaft und Harmonie. (VFD-Verbandszeitschrift Pferd & Freizeit, Mai 2019, ausgerechnet Pfister ist VFD-Ehrenmitglied)"
"Peter Pfister ist ein Mann, der eine ganz besondere Art hat, mit Pferden umzugehen (...) Dabei ist das Bestreben nach einer harmonischen, niveauvollen und naturorientierten Partnerschaft stets oberstes Ziel. (...) Ein erfolgreicher Pferdetrainer, der mit einfachen Mitteln und sanften Methoden selbst aus schwierigen Pferden folgsame Partner werden lässt." erschienen in der 3. Ausgabe 2019 Islandpferd - dort als Quelle: Presseheft, Der Filmverleih GmbH



Der Kern Wahrheit ist in diesem Buch ...
Ein Vertreter des Filmverleihs antwortete auf meine Mail (Inhalt siehe unten): "Der Unfall ist hier nicht verschwiegen, sondern diskutiert worden. Peter Pfister war in Erlenbach hat sich den (kritischen) Fragen des Publikums gestellt. (...) Sollten Sie weiterhin mit unlauteren Methoden gegen den Film bzw. die Kinomacher vorgehen, die den Film zeigen, werden wir juristisch - wegen Geschäftsschädigung - gegen Sie vorgehen." Meine Antwort darauf findet ihr HIER - dort findet ihr auch meine Antwort auf Pfisters E-Mail, die ich  in großen Teilen im folgendem Video vorlese. Resümee: Seine Sicht der Dinge ist, dass es meine (und Uwe Jourdains) Schuld ist, dass Pfister verurteilt wurde. Nicht im Video ist seine UNWAHRE Behauptung, ich würde von Sozialhilfe leben. Pfister geht sogar so weit, dass er schreibt, ich wäre wegen Sozialbetrug verurteilt worden. Ein weiteres Beispiel dafür, dass er Tatsachen so lange verdreht, bis es ihn im rechten Licht dastehen lässt, hat er ja bei Uwe Jourdain auch gemacht, damals als Pfister die Pferdefachpresse gegen Jourdain aufbringen wollte, um die Wahrheit zu vertuschen. Ein Kernchen Wahrheit gab es: Jourdain hatte mal einen Kurs bei Pfister besucht, was Pfister aufgebauscht hat. Bei mir gibt es auch einen wahren Kern, aber ich wurde niemals wegen einer Straftat verurteilt, schon gar nicht wegen Sozialbetrug. Ich habe das Jobcenter verklagt und es gibt noch gar kein rechtskräftiges Urteil.



Pfisters Meinung über Tierschützer steht hier drin. Es geht um
genau diesen Film, den die Equinale abgelehnt hat. 2017
hat Pfister versucht, die Schuld dafür Uwe Jourdain in die
Schuhe zu schieben, der ihn zwar bei den Behörden angezeigt
hat, aber der "Tipp" an die Equinale: Das war eine Frau!
Die Geschichte wie Pfister die Pferdefachpresse für seine Zwecke instrumentalisiert hat, könnt ihr im Buch links nachlesen (ich bewerbe die Bücher nur, weil man nicht alles, was zu sagen ist, in einem Blogbeitrag oder Video sagen kann und ich natürlich aufklären will - deswegen schreibe ich sie ja). Zum Eklat mit Pfister kam es, weil ich undercover sämtliche Kinos angeschrieben habe, die "Den Pferdemann" zeigen - ich wollte damit aufdecken, was mit dem Film nicht stimmt: Es ist ein Film, der sich vor allem durch das auszeichnet, was nicht gesagt wird.

Es ist befremdlich für die, die die die Qualen sieben Minuten vor dem Tod des Pferdes per VIDEO gesehen haben, wenn derselbe Peter Pfister sich brüstet mit: "Reiten ist das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt einen vollkommenen Einklang miteinander herzustellen" zitiert nach dem Trailer zum Dokumentarfilm, wo es wenige Sekunden später heißt: "Manchmal hat man das Gefühl des vollkommenen Einklangs. Das ist ein Wow-Gefühl". Auf dem Vorschaubild wird Pfister gefeiert mit "Seine Philosophie, seine Arbeit, sein Leben *** spannend, lehrreich, inspirierend *** ein Film nicht nur für Pferdemenschen." Dass Peter Pfister ein verurteilter Straftäter ist, ist nirgendwo zu lesen - schon gar nicht, dass er per Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vom Amtsgericht Leverkusen zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt wurde. Den informativen, kritischen und hochinteressanten Blogbeitrag einer anderen Fachjournalistin zum Strafbefehl gegen Pfister findet ihr übrigens HIER.

Eine weitere Filmkritik zum Dokumentarfilm "Der Pferdemann" lobt Pfister in den Himmel - veröffentlicht unter der Domain www.dokumentarfilm.info Ich habe denen auf den Zahn gefühlt und erhielt eine sehr freundliche Antwort, die zusammenfassend besagte, dass der Autor erst aufgrund meines Kommentars über die Vorfälle aus 2017 gestolpert sei. Er werde die Regisseurin des Dokumentarfilms fragen, warum die Verurteilung nicht im Film erwähnt wird. Ich hoffe, er informiert mich über die Antwort.

von Pfisters Facebook-Seite abgescreent
Ich habe mich daraufhin gefragt, ob die Kinos wissen, dass sie hier einem verurteilten Tierquäler ein Forum bieten. Mein Fazit: Manche Kinos waren vollkommen ahnungslos, als ich in einer Sammelmail die Kinos im Screenshots rechts angeschrieben habe. Mein Text an alle, in dem ich mich bewusst nicht als Journalistin geoutet habe, weil ich herausfinden wollte, wie auf kritische Stimmen reagiert wird, ist:

"Auf der Facebookseite von Peter Pfister habe ich gesehen, dass bei Ihnen der Film "Der Pferdemann" gezeigt wird. Darf ich fragen, in welcher Form Sie in diesem Zusammenhang reflektieren, dass dieser Trainer vom Amtsgericht Leverkusen wegen Tierquälerei verurteilt wurde? Soll er mit diesem Film rehabilitiert werden, indem dieser Strafbefehl geleugnet wird? Für den Fall, dass Ihnen dies nicht bekannt war, möchte ich Sie bitten, auf Youtube "React Video Peter Pfister Evita" zu suchen, wo die sieben qualvollen Minuten vor dem Tod des Pferdes gezeigt werden. Das Video beweist, dass es kein tragischer Unfall war, als das Pfister es nach wie vor verkauft. Bzgl. der Urteilsbegründung kann Ihnen die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln Auskunft geben, so dass Ihre Zuschauer nicht an der Nase herum geführt werden."
Das Infoblatt darf kopiert werden - ihr könnt es auch gerne in eurem Kino ver-
teilen bzw. darum bitten, dass man es dort auslegt, wie in Marburg praktiziert

Einige Kinos schrieben, dass sie vom Filmverleih nur eine Zusammenfassung erhielten, wo kein Wort von der Verurteilung zu lesen war. Ein Kino verwies auf einen Film, der ebenfalls meine Fußnägeln zum Aufrollen brachten: "Das war uns beim Buchen des Filmes nicht bewusst, wir dachten, wir tun den Pferdefreunden einen Gefallen, wenn wir den Film zeigen. So kann man sich täuschen. Vielen Dank für den Hinweis." Ein anderes Kino hat sofort angeboten, dass im Kino Infomaterial ausgelegt wird, aber es gab auch weniger nette Antworten:

Ungekürzte Antwort eines Kinos am Park: "Eigentlich wollte ich auf derart dämliche Nachrichten nicht reagieren. Ich kann mich mit dem besten Willen nicht des Eindruckes erwehren , das es immer mehr besonders  dumme Menschen gibt . Zum ersten spielen wir diesen Film nicht , aber es tut nichts zur Sache , hauptsache man kann erst einmal irgendjemenden herunter  machen und grundlos beschimpfen. Weiterhin können wir als Kinobetreiber keine Filme selbst produzieren, sonder müssen den Müll zeigen der angeboten wird. Auch macht es keinen Sinn etwas Vernünftiges zu präsentieren , da die Medien eigentlich  nur noch Schwachsinn zeigen und für geistigen Müll auch nur noch werben. Außerdem sollen die  permanent überbez7ahlen restlos unfähigen Behörden ihren Job machen , wir Kinobetreiber sind nicht auch noch für Filmproduktionen haftbar !!! Vielleicht wäre es sinnvoll einmal einer Arbeit nach zu gehen anstatt geistigen Dünnschisses im Internet zu veröffentlichen und  berufstätigen Menschen auf die Nerven zu gehen. Versuchen Sioe es einmal in der Realität !!!!!!!"

Antwort eines Cineplex-Kinos (zu Cineplex gehört auch das Kino, dass Infomaterial auslegen will): "Es ist nicht Aufgabe eines Kinos Zensur auszuüben. Ob ein Film - Werbefilm, Trailer oder Kinofilm - gezeigt werden darf oder nicht ist Aufgabe der staatlichen Kontrollbehörden.

Wenn Sie mit deren Entscheidungen bezüglich Zulassung und Freigabe nicht einverstanden sind, dann empfehle ich Ihnen, sich an diese Stellen direkt zu wenden. 

Es liegt in der Natur der Sache, dass manche Themen allgemein als unterhaltend empfunden werden und andere von verschiedenen Menschen kontrovers als richtig, falsch, positiv, negativ oder anders empfunden werden. Toleranz ist auf allen Seiten gefordert, Intoleranz sollte von allen abgelehnt werden.

Viele Grüße aus dem Kino, einem Ort an dem sich alle Menschen wohl und willkommen fühlen sollen

Auf meine Nachfrage, ob ich wenn ich verurteilte Tierquäler tolerieren soll, dann auch Diebe, Mörder, Vergewaltiger tolerieren soll, erwiderte er:

"Sehr geehrte Frau Steiner,

es ist nicht meine Aufgabe, Ihnen zu erklären, wie unsere Gesellschaft und unser System des miteinanders funktioniert. Vielleicht suchen Sie hier noch einmal das Gespräch mit Ihren Eltern. 

Toleranz ist kein Zwang, Toleranz ist eine Tugend. Ich toleriere Sie mit Ihren Ansichten, Sie tolerieren andere mit deren Meinungen. So sollte es sein und wir wünschen uns alle ein tolerantes miteinder. Und für alles, was das Thema Straftaten angeht, ist unsere Justiz zuständig, aber nicht ich und nicht Sie.

Mit freundlichen Grüßen"

Ich habe dann versucht ihm das mit dem öffentlichen Informationsinteresse und Artikel 5 Grundgesetz zu erklären: Perlen vor die Säue.

Antwort eines anderen Kino-Geschäftsführers: "Sehr geehrte Frau Steiner,
vielen Dank für Ihre E-Mail.

Sie haben sich ja da sehr viel vorgenommen, wenn Sie alle Kino in Deutschland anmailen, die zum Bundesstart diesen beeindruckenden Dokumentarfilm im Einsatz haben.

Nun Frau Steiner, ich kann ihnen versichern, dass ich mich im Vorfeld gründlich informiert und gut  recherchiert habe, was diesen Film und Herr Pfister betrifft.
Sie können sicher sein Frau Steiner, das unser Publikum nicht  -wie Sie es  schreiben - an der Nase was vorgeführt bekommen.
Unser Publikum ist ein offenes und sehr informiertes Publikum mit Toleranz.
Zwar gab es in der Vergangenheit die ein oder andere Meinungsverschidenheit, aber genau das ist ja der Sinn und Zweck einer Publikumsdiskussion.
Und offen gesagt - nicht einfach mal einen Kommentar in irgend einem Block absetzen.

Bei der gestrigen Publikumsdiskussion, kam natürlich auch diese Frage vom Publikum.
Herr Pfister ist offen und sehr ehrlich damit umgegangen und hat die Frage sehr ausführlich beantwortet.
Das stelle ich mir unter einer Diskussion vor, Frau Steiner.

Ob Herr Pfister rehabilitiert werden soll, möchte ich nicht entscheiden.
Wenn Sie damit ein Problem haben Frau Steiner, dann sollten Sie das für sich selbst entscheiden.

Beste Grüße" Auf meine Frage, ob Pfister denn offen und ehrlich dazu gestanden hat, dass man ihn wegen Tierquälerei verurteilt hat oder ob er das Ganze nach wie vor als tragischen Unfall verkauft, kam diese Erwiderung: "Sehr geehrte Frau Steiner,
den Begriff ”offen und ehrlich” ist ein Redewendung von mir (...), das ich sehr gerne benutze um mich auszudrücken. Das hat nichts mit der Aussage von gestern Abend zu tun !!! Wenn Sie auf diese Frage eine Antwort haben möchten, dann müssen Sie Peter Pfister persönlich anfragen."

Bis hierher musste ich lachen, aber das Tivoli Kino hat mich wirklich erbost und wird als einziges Kino genannt, weil es sämtliche kritische Kommentare gelöscht hat - nicht nur von mir, auch von anderen Facebook-Usern. Dass ausgerechnet ein gemeinnütziger Verein, einem Tierquäler ein Forum bietet hat mich so sehr verärgert, dass ich ein Video dazu gemacht habe.



Noch etwas zum Thema Geld: Warum macht Pfister eigentlich solch einen selbstverherrlichenden Film - geht es da nicht um Geld? Aber mir unterstellen, dass ich meine Blogbeiträge und Videos angeblich nur mache, um Geld zu verdienen. Da kann ich lieber eine Reitstunde geben, da verdiene ich das Zehnfache. Aber mit diesem fadenscheinigen Argument möchte er wohl meine Kritik als unglaubwürdig vom Tisch fegen. Anscheinend erzählt er so etwas auch befreundeten Trainer(innen): Jüngstes Beispiel Karin Tillisch, die bei der Premiere vom Pfisterfilm im Tivoli in Achern, Rede und Antwort stand und auf deren Facebook-Seite man Fotos findet, auf denen Pfister bei ihr zu Besuch ist - befangen?). Sie bemängelte ebenfalls in meinem Kinostart-Video, dass da ja an zwei Stellen Bücher eingeblendet seien. Ihre diesbezüglichen Worte in einer Facebook-Gruppe: "Und anstatt dass manche Kollegen dieses schlimme Unglück für sich nutzen, um damit Kasse zu machen, fände ich es besser, wenn besagte Kollegen ALLE mal zusammenarbeiten, um im fairen, fachlichen Austausch diese Dinge zu besprechen und zu schauen, dass diese Dinge nie wieder passieren können." Sehe ich anders, denn für einen fachlichen Austausch muss ein Kollege ja erst einmal qualifiziert sein und ein paar Kurse besuchen (Pfisters eigene Worte als Stellungnahme für mein Tod-eines-Pferds-Buch) macht noch nicht zum qualifizierten Trainer. Damit so etwas nie wieder passiert, zeige ich mit diesen Beispielen in Büchern und  React-Videos auf, wie wichtig eine Mindestqualifikation im Pferdebereich ist. DAS ist meine Motivation, was ich Tillisch auch in einer PN geschrieben habe, die zuckersüß beantwortet wurde.

Mal abgesehen davon, dass solch ein verherrlichender Film auch Peter Pfisters Kasse endlich wieder klingeln lassen dürfte, wenn sich nicht mehr kritische Stimmen bei den Diskussionen vorher und hinterher melden.

Am Ende noch eine Bitte: Ich erhalte so viele Mails, wo man mir sagt, ich solle nicht aufgeben, über die ich mich sehr freue, aber wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, müssen es mehr Leute werden, die sich äußern, selbst wenn es Arbeit, Ärger und Stress bedeutet. Ich wünsche mir mehr Leute wie Rezo, die nicht nur über Zivilcourage verfügen, sondern Hunderte unbezahlter Stunden auf sich nehmen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen (Youtube-Video "Die Zerstörung der CDU" fast noch wichtiger: SEINE QUELLEN). Aber es muss ja kein Youtube-Video sein, manche bloggen, schreiben Satiren, andere kommentieren auf Facebook und wieder andere diskutieren im privaten Umfeld. Ich habe z.B. die Kinos negativ bewertet, die die Verurteilung Pfisters wissentlich leugnen - bin ja für meine kritische Meinung selbst oft genug Opfer von Negativ-Bewertungen geworden, aber ich habe ein Ziel und das heißt "Mindestqualifikation im Pferdebereich", denn so kann es nicht weitergehen, dass sich jeder, der sich berufen fühlt, Pferdetrainer nennt, ohne je von Dritten geprüft worden zu sein. Habt ihr nicht vielleicht auch ein paar Ideen, wie man auf diesen Missstand aufmerksam machen kann? Na dann mal los: Jeder auf seine Art und Weise und sei es auch nur, indem ihr euren Freunden von meinen Videos, Büchern und Blogbeiträgen erzählt.

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